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Auf den Spuren der Römer

Am Montag, den 26. März 2007 fuhren wir, die Klasse 6 a, zusammen mit der Klasse 5 a nach Weißenburg, das zur Zeit der Römer Biriciana hieß.

Beide Klassen erhielten getrennt eine Führung, zuerst durch die Therme, dann durch das Kastell und zuletzt durch das Römermuseum.

Die ca. 1500 Jahre alte Thermenanlage entdeckte man bei Bauarbeiten für Wohnhäuser im Jahre 1977. Die Therme war ein großes Bad mit verschiedenen Becken und Räumen. Von unserer Führerin, Frau Schulz, erfuhren wir, dass die Römer in der Therme aber nicht nur baden, sondern auch Sport treiben, sich vom Bader ärztlich behandeln lassen oder essen und trinken konnten. Die Therme diente der Körperreinigung und der Schönheitspflege, ja sogar Geschäfte wurden dort abgeschlossen. Die Räume und Becken waren richtig modern mit einer Fußboden- und Wandheizung und einem Bodenbelag aus Solnhofener Platten ausgestattet.

Bild: Rekonstruktion des Nordtores des Kastells, Copyright Bernd Liermann Nicht weit von der Therme entfernt, befand sich das Römerkastell. Bisher wurden das Nordtor und Teile der Mauer nachgebaut. Frau Schulz nannte uns die wichtigsten Gebäude im Kastell, z. B. das Fahnenheiligtum oder die Stallungen. Der nahe Limes, als Abgrenzung gegen fremde Stämme, wurde im Mittelalter als Teufelsmauer bezeichnet. Interessant war auch zu hören, dass die tägliche Verpflegung eines Soldaten aus 1 kg Weizenkorn bestand, das er sich selber mahlen musste.

Als letztes marschierten wir in die Stadt zum Römermuseum. Dort sind viele Funde aus der Umgebung von Weißenburg ausgestellt, z. B. Haushaltsgeräte, Waffen oder Schmuck. Besonders kostbar ist der Römerschatz, der, in einer Kiste vergraben, 1979 gefunden wurde. Der Finder erhielt dafür 1,8 Millionen DM. Der Schatz besteht aus Bronzegefäßen, Bronzestatuetten, Eisengeräten und den besonders wertvollen Votivtafeln aus Silberblech. Darauf sind römische Götter dargestellt.

Am Schluss bekamen wir ein großes Lob von unserer Lehrerin, Frau Dobmann und auch von Frau Schulz, weil wir so aufmerksam gewesen waren und uns gut benommen hatten.

Der Ausflug war für uns sehr informativ und wir kehrten mit neuem Wissen über die Römer nach Freystadt zurück. Die Lehrfahrt hilft uns auch, das, was wir über die Römer im GSE-Unterricht gelernt hatten, vertieft länger im Gedächtnis zu behalten.
(Bild Copyright Bernd Liermann / www.antikefan.de )

Klasse 6 a

 
Märchenstunde in der Bücherei

Im Rahmen der Projektwoche „Märchen“ der JPE Martini-Schule Freystadt lasen die Mädchen und Buben der Klasse 4 c den Kindern aus den 1. und 2. Klassen ausgewählte Märchen vor. Im Kunstunterricht hatten sie dazu mit ihrer Lehrerin Martha Adelfinger Bilder gemalt und ein Märchenquiz gestaltet. Zur Erinnerung an den gestiefelten Kater, die Prinzessin auf der Erbse, die Sterntaler und den Froschkönig durften die Kleinen ein Märchenmalbuch mit nach Hause nehmen.


Die Mitarbeiterin des Teams der Stadtbücherei, Frau Renate Baier, nutzte die Gelegenheit, den Kindern allgemeine und wichtige Informationen zu geben. So wies sie darauf hin, dass die Bücherei eine sehr große Auswahl an Sachbüchern bietet, nämlich insgesamt mehr als 3.000 Bände. Diese sind nach Themenbereichen (Geschichte, Naturkunde, Praxisratgeber, Heimatkunde, Erdkunde, Pädagogik, Familie u. a.) sortiert.


Die Kinderbücher teilten sich nach Altersstufen auf: Für die Kleinsten stünden Bilderbücher, für Leseanfänger Bücher mit einfacheren, kürzeren Geschichten, und selbstverständlich auch eine große Auswahl an Büchern für geübtere Leser zur Verfügung.

Mit vielen Informationen gingen die Kinder in ihre Klassenzimmer zurück. Diese „außergewöhnliche Unterrichtsstunde“ wird den Kindern sicherlich lange in guter Erinnerung bleiben!


 
Schüler erhalten Hilfestellung zur Berufsfindung

 Dem Kompetenz-Zentrum Bau Neumarkt ist es ein Anliegen, in Zusammenarbeit mit der Bauunternehmung Max Bögl GmbH & Co KG und dem Arbeitskreis „Schule Wirtschaft“ den 8. Klassen der Hauptschulen im Landkreis einen Überblick über mögliche Ausbildungsberufe in der Baubranche zu geben. So erhielten die 8. Klässler unserer Schule auf Initiative von Konrektor Herbert Lauterkorn vor Ort Informationen aus erster Hand von einem Fachmann des Kompetenzzentrums Neumarkt. Herr Kurt Walter stellte den Schülern verschiedene Berufe aus dem Bausektor vor. Gerade in einer Region, in der jeder 10. Arbeitsplatz vom Bau abhängig sei, bieten sich viele Chancen und Möglichkeiten, sich hier eine geeignete Ausbildungsstelle zu suchen. Nach seiner Aussage würde bis zum Jahr 2015 ein erheblicher Facharbeitermangel innerhalb der Bauwirtschaft auftreten. Wichtig erschien es Herrn Walter, das Anforderungsprofil und –niveau für die einzelnen Berufe den Schülern näher zu bringen. Schulleiter Wohlmann bedankte sich bei dem Referenten für diese praktische Unterweisung der künftigen Azubis.

 
Eine Woche im Zeichen des Buches

Die Vorbereitungen auf die „Woche des Märchens in seiner Vielfalt“ vom 23. – 27. April laufen bereits auf Hochtouren. Alle Jahrgangsstufen setzen sich intensiv mit traditionellen und modernen Märchen im Unterricht fächerübergreifend auseinander. Neben dem Lesen von Büchern stehen auch das Schreiben und das bildhafte Darstellen von selbst ausgedachten Märchen sowie die kritische Auseinandersetzung mit altersgerechten Märchenfilmen im Mittelpunkt der Aktionen. Die Abschlussveranstaltung der Projektwoche findet am Freitag, 4. Mai 2007 ab 09:50 Uhr in der Mehrzweckhalle statt. Dort werden die erarbeiteten Schülerergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt und die besten Arbeiten prämiert. Die Schulspielgruppe untermalt pantomimisch die Märchenlieder des Schulchors. In diesem Rahmen präsentiert die Buchhandlung Lehmeier eine Bücherausstellung mit Kaufmöglichkeit im Foyer. Die Schulleitung lädt alle an der Schule Interessierten herzlich ein.

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Schüler ins Märchenreich entführt


Mit Frieder Kahlert konnte Konrektorin Claudia Conrad rund 300 Grundschülern einen wahren Verzauberungskünstler vorstellen, der den jungen Zuschauern mit dem Stück „Der Eisenhans“ weit mehr als nur eine Abwechslung vom Schulalltag bot. In zwei Vorstellungen faszinierte Kahlert die Mädchen und Buben mit seinem Ein-Mann-Theater auf schier unglaubliche Weise und ließ das Grimm`sche Märchen von der ersten bis letzten Minute zu einem spannenden Erlebnis werden. Der Herr im roten Frack und Kniebundhosen fesselte sein jungen Publikum mit der Geschichte vom verschwundenen König, der in einem tiefen Teich in einem ebenso tiefen Wald wohnt und schon viele Menschen verschwinden ließ. Er wird gefangen genommen, kommt aber durch die Unvorsichtigkeit des Königssohnes wieder frei. Diesem verspricht er Hilfe, falls er einmal in Not gerät. Der Königssohn zieht aus, verdingt sich bei einem fremden König als Küchenjunge, Gärtner und schließlich als Krieger. Als solcher besiegt er mit Hilfe des „Eisenhans“ die Feinde. Aber erst, als der Königssohn mit Unterstützung des „Eisenhans“ auch die goldenen Bälle der schönen Königin fangen kann, darf er sich zu erkennen geben und die Prinzessin heiraten, wonach auch der „Eisenhans“ von seinem Zauber erlöst wird.


Während der kurzweiligen Aufführung schlüpfte Frieder Kahlert mit Hilfe seiner Holzmasken in verschiedenste Rollen, pendelte zwischen Klangstäben, Glockenspiel und Gongs, schlug zwischendurch die Trommel, spielte auf dem Sopransaxophon, wechselte als Kulissenschieber das Bühnenbild und betätigte sich als Licht- und Tontechniker. Immer wieder bezog der Schauspieler die Schüler in die Handlung ein und suchte den direkten Kontakt. So bescherte Kahlert seinen Zuschauern keine betuliche Märchenstunde, sonder eine mitreißende Show mit Schwung, Witz und zeitgemäßen technischen Raffinessen, ohne zu überziehen oder in lächerlichen Klamauk abzurutschen. Letztlich erlebten Kinder wie Lehrkräfte eine künstlerisch hochwertige Vorstellung, die mit Riesenbeifall bedacht wurde. 

 

 
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