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Schule erhält Spende von der Raiffeisenbank

Im Auftrag der Raiffeisenbank Freystadt überreichte Herr Hans Schöll an Rektor Siegfried Wohlmann einen Scheck in Höhe von 500 € als Anerkennung für die vielfältigen Leistungen der Lehrkräfte, die sie den Kindern aller Klassen zukommen lassen. Ein Teil des Geldes wird nach Aussage von Rektor Wohlmann für Fahrten und Eintritt für Museen in Bayern verwendet, ein weiterer Teil fließt in das Projekt „Hauptschulinitiative“ ein. Schulleiter Wohlmann bedankte sich namens der Schule für die außergewöhnliche Zuwendung in dieser Höhe, die gleichzeitig die gute Zusammenarbeit zwischen dem Geldinstitut und der Schule dokumentiert.

 
Buchhaltungsabläufe den Schülern verständlich gemacht

 

Mit unzähligen Fragen löcherten Schüler der Martini-Schule die für die Buchhaltung der Firma Steifensand GmbH in Freystadt zuständige Sachbearbeiterin. Gemeinsam mit ihren Fachlehrern Oliver Jordan und Hermann Feierle interessierten sich die Teilnehmer des Wahlfaches Buchführung z. B. dafür, wie viele Buchungen pro Tag durchgeführt werden oder wie viel Zeit vom Eingang eines Beleges vergeht, bis dieser dann gebucht wird. Frau Tanja Kroczek, die nicht nur alle Fragen zur Zufriedenheit der Schüler beantwortete, gab diesen auch einen Einblick in das Buchhaltungsprogramm „tse:nit“ und erläuterte am Verkauf eines Bürostuhls den Zusammenhang zwischen Lager- und Finanzbuchhaltung. Auf den wichtigsten Grundsatz in der Buchführung - „Soll an Haben“ - wies die Expertin in ihren Ausführungen ständig hin und erläuterte anhand einer zu überweisenden Rechnung das Prinzip „Keine Buchung ohne Gegenbuchung“. Fehlbuchungen gäbe es heute so gut wie keine mehr, da das Programm automatisch das passende Gegenkonto einfordert. Die Aussage von Frau Kroczek, dass Buchhaltungskenntnisse auch in handwerklichen Berufen im Hinblick auf eine spätere Meister- oder Technikerprüfung notwendig seien, ließ die Schüler aufhorchen.  

 

Ein Rundgang durch die Produktionsstraße des Betriebes, bei dem Geschäftsführer Lothar Kroczek alle Arbeitsvorgänge vom Polsterbezugszuschnitt bis zur Endverpackung aufzeigte, erweckte die Aufmerksamkeit der künftigen Azubis. Rektor Siegfried Wohlmann, der sich bei der Firmenleitung bedankte, hob hervor, dass insbesondere bürotechnische Inhalte den Hauptschülern den Zugang zu kaufmännischen Berufen erleichtere.

 
Schüler erhalten Vortrag über Handwerksberufe in der Baubranche
 Den Schülern die breite Palette handwerklicher Berufe, Arbeits- und Berufsfelder von außerschulischen Experten aufzeigen zu lassen, war nach Aussage von Rektor Siegfried Wohlmann das Ziel eines Vortrages über Berufe des Baugewerbes durch den Prokuristen des „Kompetenz-Zentrums Bau“ in Neumarkt, Herrn Dipl.-Betriebswirt Kurt Walther. Dieser zeigte anhand einer Präsentation am Bauhandwerk interessierten Schülern der 8. und 9. Klassen vielfältige Tätigkeitsfelder der gesamten Baubranche auf, mit denen die Schüler täglich konfrontiert werden. Als Beispiele für Projekte der Bauwirtschaft zeigte der Referent Bilder von Fahrbahnteilen der A4, Präzisionsteile für Hochgeschwindigkeits-Trassen und Fertigteile der Strelasundbrücke nach Rügen auf, hinter denen qualifizierte Mitarbeiter mit fundierter Ausbildung und entsprechenden Basisqualifikationen stünden. Beispielhaft für Schlüsselqualifikationen, die von Auszubildenden erwartet würden, nannte Herr Walther neben Pünktlichkeit, Höflichkeit, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft auch Teamfähigkeit, Mobilität, Qualitätsdenken und Firmenverbundenheit. Besonderes Augenmerk bei Bewerbungen und Einstellungstest würde bei der Firma auf Allgemeinwissen, wirtschaftliches Grundwissen und gute Kenntnisse in Mathematik und Deutsch gelegt. Motivierend für die künftigen Azubis war die Aussage des Bau-Experten, dass der Einstieg in die Bauberufe noch nie so günstig wie jetzt sei und dass Berufe im Bauhandwerk einen sicheren und langfristigen Arbeitsplatz böten.
 
Spielerisch zu mehr Leistung in der Leichtathletik

Zu einem äußerst bewegungsintensiven Nachmittag trafen sich 20 Lehrerinnen und Lehrer aus dem gesamten Landkreis und Schulamtsdirektor Bernd Stadler in der Mehrzweckhalle unserer Schule, um sich auf das Sommerhalbjahr im Fach Sport vorzubereiten. Sportfachberaterin Renate Rösch erprobte mit ihnen Spiel- und Übungsformen aus der „Spielleichtathletik“. Mit verschiedenen Übungen zum Laufen, Werfen und Springen wie „Kosmonautenrennen“, „Biathlon“, „Wurfparcour“ oder „Springen an der Kastentreppe“ sollen die Vielseitigkeit in der Bewegungsrichtung, das Spiel mit der Bewegung und dem einzelnen Schüler nicht nur seine Grenzen, sondern vor allem seine Möglichkeiten aufgezeigt werden. Schulleiter Siegfried Wohlmann bedankte sich bei der engagierten Sportlehrerin Renate Rösch für die Organisation und Durchführung dieses für die Kollegen gewinnbringenden Lehrganges.
 
Schüler trainierten den Ernstfall „Vorstellungsgespräch“


Einer ungewohnten Prüfungssituation sahen sich Schüler der 8. Klassen ausgesetzt: Silvia Alzinger von der AOK bereitete sie mit einem kostenlosen Bewerbungstraining auf kommende Herausforderungen vor. Tatsächlich tun sich Jugendliche oft schwer, überzeugende Bewerbungsschreiben zu formulieren und im Bewerbungsgespräch angemessen aufzutreten. „Für den ersten Eindruck, den man beim Vorstellungsgespräch hinterlässt, gibt es keine zweite Chance“ bestätigte auch Rektor Siegfried Wohlmann. Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Experten gebe Gelegenheit, den Ernstfall zu proben und Fehlverhalten zu korrigieren, betonte der Schulleiter.

Nach Aussage von Silvia Alzinger sollte ein Bewerbungsgespräch gut geplant und organisiert werden. Ein Zeitpolster einzuplanen, um pünktlich beim Vorstellungsgespräch zu erscheinen, sei daher unerlässlich. Sich frühzeitig zu informieren, sich Fragen zu stellen, wie „Was erwarte ich?“, „Was wird von mir als Auszubildender erwartet?“ oder „Wo liegen meine Stärken und Schwächen?“ sollten nach Auskunft der Referentin der AOK im Mittelpunkt der Vorüberlegungen stehen. Sich gezielte Fragen im Vorfeld zu überlegen, die man dem Personalchef stellen kann und die ein Interesse am Beruf signalisieren, wie z. B. „Welche Weiterbildungsmöglichkeiten nach Abschluss der Lehre gibt es?“, riet sie den interessierten künftigen Azubis.


Zu der Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch gehörte auch das Kameratraining. Als ehemalige Ausbildungsleiterin in einem großen Betrieb gab Frau Anzinger ihre Erfahrungen im Hinblick auf „Blickkontakt“, „Mimik und Gestik“, „Sprache“ und „natürliches Auftreten“ an die Schüler weiter.

Vor Beginn der Videoaufzeichnung erarbeitete die Bewerbungstrainerin mit den Schülern wichtige Feed-Back-Regeln, wie z. B. „Positives zuerst erwähnen“, „Eindeutig formulieren“, „Ich sage meine Eindrücke“, „Den Partner direkt ansprechen“ oder „Sachverhalte offen und ehrlich ansprechen“.

Selbstbewusst gaben sich eine Schülerin und ein Schüler der Klasse 8 a auf dem „heißen Stuhl“ vor laufender Kamera. Ihrem Klassenlehrer Bernhard Netter, der die Rolle des „Personalschefs“ übernommen hatte, erläuterten beide, warum sie sich gerade für den Beruf des Energieelektronikers bzw. der Floristin interessierten. Schnell war das Eis gebrochen und das Gespräch entwickelte sich in entspannter Atmosphäre. Bei der anschließenden Auswertung des Videos wurden exakt die Stärken der Aspiranten hervorgehoben – auf evtl. Schwachpunkte ging Frau Alzinger mit viel Takt- und Feingefühl ein.

 
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