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Schüler überzeugen sich von attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten

 

 


„Man arbeitet nur in dunklen Werkstätten und wird immer schmutzig!“ Dieses und andere Vorurteile wie „In dieser Branche gibt es nur harte körperliche Arbeit!“ oder „Mädchen haben da nichts verloren, das ist nur etwas für Männer!“ bei den Schülern abzubauen, ist laut Auskunft von Kerstin Loreck und Adrian Basca das Ziel der „Ausbildungsoffensive Bayern“, die vom Verband der Metall- und Elektroindustrie in Zusammenarbeit mit Firmen dieser Branche ins Leben gerufen wurde. Erfreulich war für die beiden Referenten, dass sich doch eine ganze Reihe von Schülerinnen und Schülern für Ausbildungsberufe wie „Kfz-Mechatroniker“ oder „Landmaschinentechniker“ interessierten und als Berufswunsch angaben. Und so ließen sich die Schüler gerne darüber belehren, dass man keine „Muskelprotze“ mehr braucht, um z. B. Metall zu Sprungfedern umzuformen, denn dafür gibt es Maschinen, die mit Grips gesteuert und überwacht werden müssen. Und auch die oftmals behauptete Meinung, „dass man in diesen Berufen nur in dunklen Werkstätten arbeitet“ sei nach Auskunft der Referenten überholt, denn bei den meisten Jobs arbeite man mit modernster High Tech in großen, hellen Fabrikhallen. Überrascht zeigten sich die Schüler von den vielfältigen Ausbildungsangeboten der von der Metall- und Elektroinnung erstellten Internetseite, auf der Interessierte ganz gezielt nach Betrieben suchen können, die in der Region Ausbildungsplätze frei haben. Anregungen zum richtigen Gestalten von Bewerbungsschreiben und Tipps für das Vorstellungsgespräch rundeten den für die zukünftigen Auszubildenden wertvollen Vortrag der Experten ab.


 
Doris Reithinger als Elternbeiratsvorsitzende bestätigt

Mit einem statistischen Überblick leitete Rektor Siegfried Wohlmann die Wahl des Elternbeirates ein. Trotz der organisatorischen Probleme – 672 Schüler, die aus knapp 30 Ortschaften kommen und auf 3 Schulhäuser verteilt sind und 51 Lehrkräfte mit teils mehreren Einsatzorten an verschiedenen Schulen – sei es nach Aussage des Schulleiters dem Team um Konrektor Herbert Lauterkorn gelungen, einen sowohl für Schüler als auch für Lehrer praktikablen und akzeptablen Stundenplan auf der Grundlage aller Vorschriften zu erstellen. Schulleiter Wohlmann zeigte den versammelten Elternvertretern geplante Zielsetzungen und Projektvorhaben der nächsten Zeit auf. Der Forderung nach einer engeren Verzahnung von Schule und Betrieben werde durch mehrwöchige Betriebspraktika, Besuchen des Berufsförderzentrums und das Hereinholen von Fachleuten in die Schule Rechnung getragen. So werden im Rahmen des Projektes „Praxis in der Hauptschule“ im November Schüler der Werkgruppen der 8. Klassen unter Anleitung eines Schreinermeisters eine Sitzgruppe für die Aula anfertigen. Die Vorbereitungen für ein im Dezember geplantes Musical mit verschiedenen Auftritten vormittags und am Abend liefen bereits auf Hochtouren. Bewährte Vorhaben wie eine Skifreizeit der 7. Klassen, ein Schullandheimaufenthalt der Schüler der 4. Klassen in Eichstätt, verschiedene Vorträge von Experten der AOK, DAK, IKK, ein Bewerbertraining und vieles mehr rundeten nach Aussage des Schulleiters die Vielfalt von Angeboten an die Schüler ab. Positiv vermerkte Rektor Wohlmann den zu beobachtenden Trend hinsichtlich verbesserter Umgangsformen der Schüler untereinander und gegenüber Lehrkräften. Bedauernswerterweise wird der von allen geschätzte Herr Michael Harrer, der seine Aufgabe als Schulweghelfer bisher in vorbildlicher Weise durchführte, aus Altersgründen seiner Tätigkeit in absehbarer Zeit nicht mehr nachkommen. Der Schulleiter appellierte an die Elternversammlung, sich nach einem geeigneten und bereitwilligen Nachfolger umzusehen.

In einem Rechenschaftsbericht verwies die noch amtierende Vorsitzende, Frau Doris Reithinger, auf Aktivitäten, wie die „Maleraktion“ in den Klassenzimmern und Gängen im Kloster, berichtete über vom Elternbeirat finanziell geförderte Projekte wie Skilager, Kosten für Schulweghelfer und gab einen Überblick über Inhalte verschiedener Sitzungen. In einem kurzen Kassenbericht zeigte sie Einnahmen und Ausgaben im vergangenen Jahr auf. Abschließend bedankte sie sich für die konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Schulleitung.

Bei den anschließenden Neuwahlen wurde Frau Doris Reithinger (Freystadt) in ihrem Amt als Vorsitzende des Gremiums bestätigt, stellv. Vorsitzende ist Frau Petra Blumenberg (Freystadt), das Amt der Schriftführerin übernimmt Frau Sybille Brinkmann (Freystadt) und die Kassengeschäfte führt Frau Josefine Hartmannsgruber (Freystadt). Weitere Mitglieder des Gremiums sind Renate Lindner (Freystadt), Michaela Krautwasser (Freystadt), Karolin Borlinghaus (Freystadt), Gertraud Rupp (Möning), Carmen Serby (Freystadt) und Andrea Grünbauer (Freystadt).

 
10 Pädagogen verließen am Schuljahresende unsere Schule


Rektor Siegfried Wohlmann verabschiedete am letzten Schultag 10 Lehrer. Die Lehramtsanwärter und Lehrkräfte Kerstin Domsz, Melanie Steimann, Stephanie Rotter, Andrea Feichtmeier, Karen Papendieck, Eva Dendorfer, Annegret Neumeyer, Sieglinde Emmerling, Bettina Rauh und Jürgen Dischner haben bzw. werden Anstellungen an anderen Schulen im Landkreis und auch in anderen Regierungsbezirken erhalten. In seiner Laudatio würdigte der Schulleiter den oft weit über den normalen Dienst hinausgehenden Einsatz und die geleistete Bildungs- und Erziehungsarbeit. Er bestätigte allen, dass sie wertvolle Arbeit im alltäglichen Unterrichtsalltag geleistet hätten und bedankte sich mit kleinen Geschenken und einem Erinnerungsfoto des gesamten Kollegiums.

 
Geschlossenheit des Schulverbundes bei Sport- und Spielveranstaltung eindrucksvoll demonstriert

Unter dem Motto „Bewegung und Begegnung“ fand ein Sportfest der besonderen Art auf dem Sportgelände der Martini-Schule in Freystadt statt. Die ganze Nacht zuvor hatte es geregnet und so ging mancher bange Blick zum Himmel, als Rektor Siegfried Wohlmann die Veranstaltung mit über 500 Schülerinnen und Schülern eröffnete. Ausdrücklich betonte er das Gemeinschaftsgefühl des Schulverbundes Berngau-Freystadt-Mühlhausen und bedankte sich bei allen Beteiligten und insbesondere bei den Organisatoren, Sportfachberaterin Frau Renate Rösch und Herrn Konrektor Herbert Lauterkorn, der souverän das „nicht übliche Sportfest“ moderierte und durch das Programm führte. Bürgermeister Anton Galler, der stellvertretend für alle Bürgermeister der 3 Gemeinden „als Schirmherr für gutes Wetter zu sorgen hat“, wünschte den Teilnehmern gutes Gelingen und viel Erfolg. Auf dem Programm, dessen Grundidee es war, dass sich Schüler auf einer anderen Ebene begegnen, standen nicht die klassischen Disziplinen der Bundesjungendspiele, sondern ein moderner Fünfkampf, bei dem in „Mixed-Wettbewerben“ mit Mädchen und Jungen gemeinsam die sportlichsten Klassen ermittelt werden. Bei dieser Sportveranstaltung, bei der die Zusammenarbeit im Schulverbund unter anderem im Vordergrund steht, war jede einzelne Klasse jeder Schule in der jeweiligen Jahrgangsstufe in der Pflicht, sich innerhalb ihrer Klassengemeinschaft nach Disziplinen zu organisieren und prozentual einen hohen Anteil an Mitwirkenden gegenüber der Klassenstärke zu erzielen. Somit hatte die Klasse mit der höchsten Prozentzahl die erste Disziplin bereits gewonnen. Aufgeteilt auf den A- und B-Platz, auf die Aschenbahn und die Mehrzweckhalle traten die Schülerinnen und Schüler in den Disziplinen „Fußball“, „Baseball“, „Völkerball“ „Basketball“ und „Ausdauer-Lauf“ an den Start. Bei der abschließenden Siegerehrung überreichten die Bürgermeister Willibald Gailler und Franz Graf sowie die Schulleiterinnen Ursula Schroll und Cornelia Krodel an die Klassen der einzelnen Jahrgangsstufen Urkunden. Für die ersten Plätze erhielten die Klasse 5 a aus Berngau, die Klasse 6 a aus Freystadt, die Klasse 7 b aus Freystadt und die Klasse 8 a aus Freystadt Pokale.

Mehr Bilder vom Sportfest findet ihr hier. 

 
37 Schüler der Martini-Schule verabschiedet

Bei der Verabschiedung der Entlassschüler, von denen 70 % den Quali und alle das Klassenziel erreicht haben, betonte Rektor Siegfried Wohlmann in seiner Rede, dass nun Eigeninitiativen bei jedem einzelnen gefragt seien. Chancen sollten ergriffen werden, um angesichts vieler Möglichkeiten den Platz zu finden, den der Einzelne suche. Hier seien Konsequenz und Ausdauer gefragt. Schulleiter Wohlmann führte aus, unter strenger Erziehung früher habe man die Vermittlung der heute wieder auferstandenen Werte wie Anstand, Regelbewusstsein, Höflichkeit, Pünktlichkeit, Zuvorkommenheit, Hilfsbereitschaft, Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Unrechtsbewusstsein verstanden. So wollte man früher die Kinder schnell in die Erwachsenenwelt eingliedern, was auch sehr oft gelang. Dazu wurde so früh wie möglich ein Beruf erlernt – und das Kind mit 14 galt als integriert. Diese so genannten alten Werte seien heute hypermodern, stünden im Focus vieler Medienberichte, von Erziehung und Unterricht, würden von Wissenschaftlern untermauert und von den ausbildenden Unternehmen und Betrieben gefordert. Mit einem Zitat des Züricher Kindermediziners Dr. Remo Largo „Nicht der PC, nicht das Handy, nicht der Fernseher ist das Problem, sondern die mangelnde Betreuung!“ wies Rektor Wohlmann darauf hin, dass die Kinder heute nicht dümmer aber auch nicht gescheiter als die Kinder vor 30 Jahren seien, sie wären jedoch eher wissender, gerade wegen der Medien. Ohne Rückhalt aus dem Elternhaus bewirke Schule nur wenig. Wenn dann auch die schulpolitischen Rahmenbedingungen nicht stimmten, sei Erziehung nur bruchstückhaft machbar.

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