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Schullandheimaufenthalt der Klasse 4b

Wir, die Kinder der Klasse 4b aus Möning, verbrachten mit unserem Lehrer Richard Weißmüller vom 2. bis 6. Juli 2007 einen abwechslungsreichen und aufregenden Aufenthalt im Jugendhaus Schneemühle, das zum Kloster Plankstetten gehört. Nach dem Motto der Mühle „gemeinsam – einfach – christlich“ versuchten wir in dieser Woche auch zu leben. Da wir uns selber mit Essen versorgten, halfen wir unserem „Meisterkoch“ Michael tatkräftig beim Kochen, Servieren und Abspülen. Er zauberte ein leckeres Essen auf den Tisch, das uns hervorragend schmeckte. Jeden Morgen begannen wir den Tag mit einem Morgenlob und am Abend beendeten wir ihn mit einem Abendgebet. Trotz des teilweise regnerischen und unbeständigen Wetters unternahmen wir einige Wanderungen. Bei einer Klosterführung erzählte und Pater Benedikt vom Leben der Mönche, von den Berufen, die sie ausüben, und vom klösterlichen Bauernhof. Anschließend besichtigten wir die Bücherei, die Abteikirche und die Krypta. Nach einem Besuch im Berle „stürmten“ wir die mittelalterliche Stadt Berching bei einer Stadtrallye mit anschließendem Eisessen.

Die Besichtigung der Berchinger Schleuse war sehr interessant.

Im Unterricht erfuhren wir viel über das mittelalterliche Leben in einer Stadt oder auf einer Burg, wir lasen ein Buch darüber und sahen Filme. Am Nachmittag war beim Tischtennis, Kicker oder Federball immer Betrieb. Da Michael als Jonglierkünstler uns tolle Tricks zeigte, waren die Diabolos und Devil sticks heiß begehrt und manchem Anfänger gelangen bald auch schöne Kunststücke. Bei Lagerfeuer, Abenden mit lustigen Liedern und Spielen oder Kissenschlachten wurde es nie langweilig und wir dachten gar nicht (viel) an zu Hause. Wir bedanken uns bei unseren Betreuerinnen Kathrin und Carina sowie bei Michael und Monika Weißmüller. Ein besonderer Dank gilt dem Elternbeirat und der Stadt Freystadt für die großzügige finanzielle Unterstützung.

 
Mädchen-Buben-Tag

Mädchen sitzen auf Kuscheldecken am Boden, Jungen schlüpfen in die Rollen von Spezialagenten. So gestaltete sich der Unterricht für die ViertklässlerInnen der Martini-Schule Freystadt vom 16. bis zum 19. Juli. Statt Mathe und Deutsch stand nun das „Knacken der Geheimcodes“ des menschlichen Körpers auf dem Stundenplan. Jede der vier Klassen durfte einen Projekttag zum Thema „Veränderungen in der Pubertät“ erleben. Die Klassleiterinnen hatten dazu, wie auch schon in den vergangenen Jahren, Frau Dengler vom MFM-Projekt (Mädchen Frauen Meine Tage) eingeladen. Ziel des Workshops ist es, „auf anschauliche, liebevolle und spannende Weise“ die positive Einstellung zum Körper zu fördern. Durch die Darstellung des Körpergeschehens mit vielfältigen, farbenfrohen Materialien erfuhren die Mädchen viel Wissenswertes über die Regelblutung und die damit verbundenen Abläufe im weiblichen Körper.


Parallel zum Mädchenprojekt leitete der Religionspädagoge Herr Wallner den Jungenworkshop MfM (Männer für Männer). Ein spannendes Stationenspiel verdeutlichte den Schülern, wie menschliches Leben entsteht. Darüber hinaus sprachen die Viertklässler mit Herrn Wallner über die Veränderungen während der Pubertät. Schließlich wurden die Jungen mit dem Zyklusgeschehen des weiblichen Körpers vertraut gemacht. Dieses Wissen soll im Sinne des Projekts „echtes gegenseitiges Verständnis“ fördern und den Weg für einen respektvollen Umgang in einer späteren Partnerschaft ebnen.

Aufgrund der von den beiden Projektleitern geschaffenen ungezwungenen Atmosphäre scheuten sich die Kinder nicht, viele Fragen zu stellen. Sie fanden den Vormittag sehr interessant und waren sich einig, dass „es wichtig ist, über den eigenen Körper Bescheid zu wissen.“

 
Leiter der Martini-Schule feiert 60. Geburtstag


Eine großartige Feier zum 60. Geburtstag mit verschiedenen Einlagen hatten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Martini-Schule für ihren Rektor organisiert. Nach dem musikalischen Auftakt durch den Grundschulchor mit dem Lied „Happy Birthday“ unter der Leitung von Frau Konrektorin Claudia Conrad begrüßte Konrektor Herbert Lauterkorn den Jubilar, Rektor Siegfried Wohlmann, alle anwesenden Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und eine Reihe geladener Festgäste.

Mit dem Sketch „Rüben ziehen“ unter Leitung von Frau Eva Otto, bei dem alle Grundschulkinder aus Möning beteiligt waren und die den Jubilar aktiv mit in die Handlung des Stückes einbezogen, ernteten die jungen Darsteller viel Applaus. Auch die Flötengruppe, die mit ihrer Lehrerin Martha Adlfinger musikalisch die Stücke „Ein Tänzchen“ und „Viel Glück und Segen“ eingeübt hatten, gaben ebenso wie Kinder von den ausgelagerten Klassen im Klostergebäude unter der Regie von Frau Susanne Wolckenhaar mit temperamentvoll und engagiert vorgetragenen Geburtstagswünschen ihr Bestes.

 


 

Konrektor Herbert Lauterkorn, der souverän die Feier moderierte und durch das Programm führte, gratulierte im Namen der gesamten Lehrerschaft dem „Chef des Hauses“ zur Vollendung „seines 6. Lebensjahrzehntes“. Einer 10-stündigen Flugreise auf die Bahamas stünde für Rektor Siegfried Wohlmann nichts im Wege – zumindest was einen Teil der Finanzierung betrifft. Mit gebündelten Geldscheinen, die sich im Laderaum einer im Werkraum der Schule gebauten „X 20 aus dem Jahre 1947“ befanden, überraschte Konrektor Herbert Lauterkorn den „Chefpiloten und 1. Flugkapitän“ der Martini-Schule Freystadt, der es immer versteht, das „Schulflugzeug“ auch in stürmischen Zeiten ruhig und zielorientiert zu steuern. „Dies ist dir mit Unterstützung der Kollegen in manch schwierigen Situationen, die im Schulalltag zu meistern sind, immer gelungen und soweit mir bekannt, musste noch keiner ohne Fallschirm abspringen!“ Die Flugroute sei dank seiner Gewissenhaftigkeit und akribischen Vorausplanung stets eindeutig gewesen und sämtliche Flugpläne lagen immer mehr als rechtzeitig und in ausreichenden Mengen in den Fächern seiner Besatzungsmitglieder, so dass jeder von der Crew immer genau über das Ziel der Reise informiert war.


Nach dem unter Leitung von Richard Weißmüller dirigierten Lehrerchor mit den Stücken „Lust auf Leben“ und „Fröhlichkeit und leichtes Leben“ schlossen sich Glückwünsche von Herrn Bürgermeister Willibald Gailler und von der Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Doris Reithinger, an, die insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Elternbeirat hervorhoben. Frau Brigitte Hofmann-Koch und Frau Hanne Liebel-Binder vom Bayerischen Schulleitungsverband, dessen stellvertr. Vorsitzender Herr Wohlmann lange Jahre gewesen war, stellten bei ihren Geburtstagsglückwünschen insbesondere das Organisationsgeschick und die Beharrlichkeit, gesetzte Ziele zu erreichen, heraus. Schulleiter Siegfried Wohlmann, der die Gäste abschließend zu einem Essen einlud, zeigte sich über die geleisteten Beiträge sehr erfreut und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten.

 
Mehrzweckhalle in Märchenland verwandelt

Schüler sprühen vor Kreativität, Ideenreichtum und künstlerischem Schaffen


Den Höhepunkt der Projektwochen „Märchen in ihrer Vielfalt“ bildete die Präsentation von Bildern, liebevoll gestalteten Märchenbüchern, künstlerischen Bauwerken bis hin zu selbst kreierten Märchen in der vollbesetzten Mehrzweckhalle der Martini-Schule. Konrektorin Claudia Conrad eröffnete die Abschlussveranstaltung mit dem Grundschulchor und stimmte die Zuhörer in ihrer Begrüßung auf die bevorstehenden Darbietungen ein, die von Frau Gertrud Marstatt in bewährter Form moderiert wurden.

Vorangegangen waren Kinobesuche traditioneller, aber auch moderner Märchen mit kritischer Nachbetrachtung im Unterricht, Schüler der 4. Klasse zogen Erst- und Zweitklässler mit spannenden Märchen in der Freystädter Stadtbücherei in ihren Bann und an der Schule bestimmten klassenübergreifende Aktionen und Projekte, wie z. B. ein Schreib- und Malwettbewerb, den Unterrichtsalltag. So beschäftigten sich Schüler der 5. Klasse mit dem Vergleich deutscher und orientalischer Märchen, Informationen über die deutsche Märchenstraße einschließlich einer Internetrecherche sammelten die 6. Jahrgangsstufen. Ein Märchenquiz der Schüler der 7. Klassen sorgte für Spannung bei allen Beteiligten.

Beim Vortragen der besten selbst erfundenen Märchen durch die jungen „künftigen Schriftsteller“, die ihre kommunikativen und kreativen Fähigkeiten zum Besten gaben, zeigte sich, dass ein Märchen mit veränderter Sprache spannend oder gar lustig wirken kann. Die ausgewählten Gewinner wurden mit Urkunden und Buchpreisen geehrt. Für Abwechslung sorgten die Schulspielgruppe und der Hauptschulchor, die mit den Lehrkräften Frau Kerstin Menzl, Frau Andrea Sommer und Frau Eva Dendorfer zur Thematik passende Stücke wie „Dornröschen“ und „Herr Holle“ einstudiert hatten. Tosenden Applaus erhielten die jungen Darsteller mit ihrem zu einem „Rap“ umgeschriebenen Märchen „Hänsel und Gretel“. In ihren Schlussworten bedankten sich Frau Conrad und Frau Marstatt bei allen Mitwirkenden und Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen hatten.

Eine Buchausstellung der Buchhandlung Lehmeier mit der Möglichkeit, Bücher zu kaufen, fand im Foyer der Mehrzweckhalle statt und wurde von Eltern und Schülern gut angenommen.

 
Auf den Spuren der Römer

Am Montag, den 26. März 2007 fuhren wir, die Klasse 6 a, zusammen mit der Klasse 5 a nach Weißenburg, das zur Zeit der Römer Biriciana hieß.

Beide Klassen erhielten getrennt eine Führung, zuerst durch die Therme, dann durch das Kastell und zuletzt durch das Römermuseum.

Die ca. 1500 Jahre alte Thermenanlage entdeckte man bei Bauarbeiten für Wohnhäuser im Jahre 1977. Die Therme war ein großes Bad mit verschiedenen Becken und Räumen. Von unserer Führerin, Frau Schulz, erfuhren wir, dass die Römer in der Therme aber nicht nur baden, sondern auch Sport treiben, sich vom Bader ärztlich behandeln lassen oder essen und trinken konnten. Die Therme diente der Körperreinigung und der Schönheitspflege, ja sogar Geschäfte wurden dort abgeschlossen. Die Räume und Becken waren richtig modern mit einer Fußboden- und Wandheizung und einem Bodenbelag aus Solnhofener Platten ausgestattet.

Bild: Rekonstruktion des Nordtores des Kastells, Copyright Bernd Liermann Nicht weit von der Therme entfernt, befand sich das Römerkastell. Bisher wurden das Nordtor und Teile der Mauer nachgebaut. Frau Schulz nannte uns die wichtigsten Gebäude im Kastell, z. B. das Fahnenheiligtum oder die Stallungen. Der nahe Limes, als Abgrenzung gegen fremde Stämme, wurde im Mittelalter als Teufelsmauer bezeichnet. Interessant war auch zu hören, dass die tägliche Verpflegung eines Soldaten aus 1 kg Weizenkorn bestand, das er sich selber mahlen musste.

Als letztes marschierten wir in die Stadt zum Römermuseum. Dort sind viele Funde aus der Umgebung von Weißenburg ausgestellt, z. B. Haushaltsgeräte, Waffen oder Schmuck. Besonders kostbar ist der Römerschatz, der, in einer Kiste vergraben, 1979 gefunden wurde. Der Finder erhielt dafür 1,8 Millionen DM. Der Schatz besteht aus Bronzegefäßen, Bronzestatuetten, Eisengeräten und den besonders wertvollen Votivtafeln aus Silberblech. Darauf sind römische Götter dargestellt.

Am Schluss bekamen wir ein großes Lob von unserer Lehrerin, Frau Dobmann und auch von Frau Schulz, weil wir so aufmerksam gewesen waren und uns gut benommen hatten.

Der Ausflug war für uns sehr informativ und wir kehrten mit neuem Wissen über die Römer nach Freystadt zurück. Die Lehrfahrt hilft uns auch, das, was wir über die Römer im GSE-Unterricht gelernt hatten, vertieft länger im Gedächtnis zu behalten.
(Bild Copyright Bernd Liermann / www.antikefan.de )

Klasse 6 a

 
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