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Leiter der Martini-Schule feiert 60. Geburtstag


Eine großartige Feier zum 60. Geburtstag mit verschiedenen Einlagen hatten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Martini-Schule für ihren Rektor organisiert. Nach dem musikalischen Auftakt durch den Grundschulchor mit dem Lied „Happy Birthday“ unter der Leitung von Frau Konrektorin Claudia Conrad begrüßte Konrektor Herbert Lauterkorn den Jubilar, Rektor Siegfried Wohlmann, alle anwesenden Schülerinnen und Schüler, Kolleginnen und Kollegen und eine Reihe geladener Festgäste.

Mit dem Sketch „Rüben ziehen“ unter Leitung von Frau Eva Otto, bei dem alle Grundschulkinder aus Möning beteiligt waren und die den Jubilar aktiv mit in die Handlung des Stückes einbezogen, ernteten die jungen Darsteller viel Applaus. Auch die Flötengruppe, die mit ihrer Lehrerin Martha Adlfinger musikalisch die Stücke „Ein Tänzchen“ und „Viel Glück und Segen“ eingeübt hatten, gaben ebenso wie Kinder von den ausgelagerten Klassen im Klostergebäude unter der Regie von Frau Susanne Wolckenhaar mit temperamentvoll und engagiert vorgetragenen Geburtstagswünschen ihr Bestes.

 


 

Konrektor Herbert Lauterkorn, der souverän die Feier moderierte und durch das Programm führte, gratulierte im Namen der gesamten Lehrerschaft dem „Chef des Hauses“ zur Vollendung „seines 6. Lebensjahrzehntes“. Einer 10-stündigen Flugreise auf die Bahamas stünde für Rektor Siegfried Wohlmann nichts im Wege – zumindest was einen Teil der Finanzierung betrifft. Mit gebündelten Geldscheinen, die sich im Laderaum einer im Werkraum der Schule gebauten „X 20 aus dem Jahre 1947“ befanden, überraschte Konrektor Herbert Lauterkorn den „Chefpiloten und 1. Flugkapitän“ der Martini-Schule Freystadt, der es immer versteht, das „Schulflugzeug“ auch in stürmischen Zeiten ruhig und zielorientiert zu steuern. „Dies ist dir mit Unterstützung der Kollegen in manch schwierigen Situationen, die im Schulalltag zu meistern sind, immer gelungen und soweit mir bekannt, musste noch keiner ohne Fallschirm abspringen!“ Die Flugroute sei dank seiner Gewissenhaftigkeit und akribischen Vorausplanung stets eindeutig gewesen und sämtliche Flugpläne lagen immer mehr als rechtzeitig und in ausreichenden Mengen in den Fächern seiner Besatzungsmitglieder, so dass jeder von der Crew immer genau über das Ziel der Reise informiert war.


Nach dem unter Leitung von Richard Weißmüller dirigierten Lehrerchor mit den Stücken „Lust auf Leben“ und „Fröhlichkeit und leichtes Leben“ schlossen sich Glückwünsche von Herrn Bürgermeister Willibald Gailler und von der Elternbeiratsvorsitzenden, Frau Doris Reithinger, an, die insbesondere die gute Zusammenarbeit mit der Stadt und dem Elternbeirat hervorhoben. Frau Brigitte Hofmann-Koch und Frau Hanne Liebel-Binder vom Bayerischen Schulleitungsverband, dessen stellvertr. Vorsitzender Herr Wohlmann lange Jahre gewesen war, stellten bei ihren Geburtstagsglückwünschen insbesondere das Organisationsgeschick und die Beharrlichkeit, gesetzte Ziele zu erreichen, heraus. Schulleiter Siegfried Wohlmann, der die Gäste abschließend zu einem Essen einlud, zeigte sich über die geleisteten Beiträge sehr erfreut und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hatten.

 
Mehrzweckhalle in Märchenland verwandelt

Schüler sprühen vor Kreativität, Ideenreichtum und künstlerischem Schaffen


Den Höhepunkt der Projektwochen „Märchen in ihrer Vielfalt“ bildete die Präsentation von Bildern, liebevoll gestalteten Märchenbüchern, künstlerischen Bauwerken bis hin zu selbst kreierten Märchen in der vollbesetzten Mehrzweckhalle der Martini-Schule. Konrektorin Claudia Conrad eröffnete die Abschlussveranstaltung mit dem Grundschulchor und stimmte die Zuhörer in ihrer Begrüßung auf die bevorstehenden Darbietungen ein, die von Frau Gertrud Marstatt in bewährter Form moderiert wurden.

Vorangegangen waren Kinobesuche traditioneller, aber auch moderner Märchen mit kritischer Nachbetrachtung im Unterricht, Schüler der 4. Klasse zogen Erst- und Zweitklässler mit spannenden Märchen in der Freystädter Stadtbücherei in ihren Bann und an der Schule bestimmten klassenübergreifende Aktionen und Projekte, wie z. B. ein Schreib- und Malwettbewerb, den Unterrichtsalltag. So beschäftigten sich Schüler der 5. Klasse mit dem Vergleich deutscher und orientalischer Märchen, Informationen über die deutsche Märchenstraße einschließlich einer Internetrecherche sammelten die 6. Jahrgangsstufen. Ein Märchenquiz der Schüler der 7. Klassen sorgte für Spannung bei allen Beteiligten.

Beim Vortragen der besten selbst erfundenen Märchen durch die jungen „künftigen Schriftsteller“, die ihre kommunikativen und kreativen Fähigkeiten zum Besten gaben, zeigte sich, dass ein Märchen mit veränderter Sprache spannend oder gar lustig wirken kann. Die ausgewählten Gewinner wurden mit Urkunden und Buchpreisen geehrt. Für Abwechslung sorgten die Schulspielgruppe und der Hauptschulchor, die mit den Lehrkräften Frau Kerstin Menzl, Frau Andrea Sommer und Frau Eva Dendorfer zur Thematik passende Stücke wie „Dornröschen“ und „Herr Holle“ einstudiert hatten. Tosenden Applaus erhielten die jungen Darsteller mit ihrem zu einem „Rap“ umgeschriebenen Märchen „Hänsel und Gretel“. In ihren Schlussworten bedankten sich Frau Conrad und Frau Marstatt bei allen Mitwirkenden und Beteiligten, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen hatten.

Eine Buchausstellung der Buchhandlung Lehmeier mit der Möglichkeit, Bücher zu kaufen, fand im Foyer der Mehrzweckhalle statt und wurde von Eltern und Schülern gut angenommen.

 
Auf den Spuren der Römer

Am Montag, den 26. März 2007 fuhren wir, die Klasse 6 a, zusammen mit der Klasse 5 a nach Weißenburg, das zur Zeit der Römer Biriciana hieß.

Beide Klassen erhielten getrennt eine Führung, zuerst durch die Therme, dann durch das Kastell und zuletzt durch das Römermuseum.

Die ca. 1500 Jahre alte Thermenanlage entdeckte man bei Bauarbeiten für Wohnhäuser im Jahre 1977. Die Therme war ein großes Bad mit verschiedenen Becken und Räumen. Von unserer Führerin, Frau Schulz, erfuhren wir, dass die Römer in der Therme aber nicht nur baden, sondern auch Sport treiben, sich vom Bader ärztlich behandeln lassen oder essen und trinken konnten. Die Therme diente der Körperreinigung und der Schönheitspflege, ja sogar Geschäfte wurden dort abgeschlossen. Die Räume und Becken waren richtig modern mit einer Fußboden- und Wandheizung und einem Bodenbelag aus Solnhofener Platten ausgestattet.

Bild: Rekonstruktion des Nordtores des Kastells, Copyright Bernd Liermann Nicht weit von der Therme entfernt, befand sich das Römerkastell. Bisher wurden das Nordtor und Teile der Mauer nachgebaut. Frau Schulz nannte uns die wichtigsten Gebäude im Kastell, z. B. das Fahnenheiligtum oder die Stallungen. Der nahe Limes, als Abgrenzung gegen fremde Stämme, wurde im Mittelalter als Teufelsmauer bezeichnet. Interessant war auch zu hören, dass die tägliche Verpflegung eines Soldaten aus 1 kg Weizenkorn bestand, das er sich selber mahlen musste.

Als letztes marschierten wir in die Stadt zum Römermuseum. Dort sind viele Funde aus der Umgebung von Weißenburg ausgestellt, z. B. Haushaltsgeräte, Waffen oder Schmuck. Besonders kostbar ist der Römerschatz, der, in einer Kiste vergraben, 1979 gefunden wurde. Der Finder erhielt dafür 1,8 Millionen DM. Der Schatz besteht aus Bronzegefäßen, Bronzestatuetten, Eisengeräten und den besonders wertvollen Votivtafeln aus Silberblech. Darauf sind römische Götter dargestellt.

Am Schluss bekamen wir ein großes Lob von unserer Lehrerin, Frau Dobmann und auch von Frau Schulz, weil wir so aufmerksam gewesen waren und uns gut benommen hatten.

Der Ausflug war für uns sehr informativ und wir kehrten mit neuem Wissen über die Römer nach Freystadt zurück. Die Lehrfahrt hilft uns auch, das, was wir über die Römer im GSE-Unterricht gelernt hatten, vertieft länger im Gedächtnis zu behalten.
(Bild Copyright Bernd Liermann / www.antikefan.de )

Klasse 6 a

 
Märchenstunde in der Bücherei

Im Rahmen der Projektwoche „Märchen“ der JPE Martini-Schule Freystadt lasen die Mädchen und Buben der Klasse 4 c den Kindern aus den 1. und 2. Klassen ausgewählte Märchen vor. Im Kunstunterricht hatten sie dazu mit ihrer Lehrerin Martha Adelfinger Bilder gemalt und ein Märchenquiz gestaltet. Zur Erinnerung an den gestiefelten Kater, die Prinzessin auf der Erbse, die Sterntaler und den Froschkönig durften die Kleinen ein Märchenmalbuch mit nach Hause nehmen.


Die Mitarbeiterin des Teams der Stadtbücherei, Frau Renate Baier, nutzte die Gelegenheit, den Kindern allgemeine und wichtige Informationen zu geben. So wies sie darauf hin, dass die Bücherei eine sehr große Auswahl an Sachbüchern bietet, nämlich insgesamt mehr als 3.000 Bände. Diese sind nach Themenbereichen (Geschichte, Naturkunde, Praxisratgeber, Heimatkunde, Erdkunde, Pädagogik, Familie u. a.) sortiert.


Die Kinderbücher teilten sich nach Altersstufen auf: Für die Kleinsten stünden Bilderbücher, für Leseanfänger Bücher mit einfacheren, kürzeren Geschichten, und selbstverständlich auch eine große Auswahl an Büchern für geübtere Leser zur Verfügung.

Mit vielen Informationen gingen die Kinder in ihre Klassenzimmer zurück. Diese „außergewöhnliche Unterrichtsstunde“ wird den Kindern sicherlich lange in guter Erinnerung bleiben!


 
Schüler erhalten Hilfestellung zur Berufsfindung

 Dem Kompetenz-Zentrum Bau Neumarkt ist es ein Anliegen, in Zusammenarbeit mit der Bauunternehmung Max Bögl GmbH & Co KG und dem Arbeitskreis „Schule Wirtschaft“ den 8. Klassen der Hauptschulen im Landkreis einen Überblick über mögliche Ausbildungsberufe in der Baubranche zu geben. So erhielten die 8. Klässler unserer Schule auf Initiative von Konrektor Herbert Lauterkorn vor Ort Informationen aus erster Hand von einem Fachmann des Kompetenzzentrums Neumarkt. Herr Kurt Walter stellte den Schülern verschiedene Berufe aus dem Bausektor vor. Gerade in einer Region, in der jeder 10. Arbeitsplatz vom Bau abhängig sei, bieten sich viele Chancen und Möglichkeiten, sich hier eine geeignete Ausbildungsstelle zu suchen. Nach seiner Aussage würde bis zum Jahr 2015 ein erheblicher Facharbeitermangel innerhalb der Bauwirtschaft auftreten. Wichtig erschien es Herrn Walter, das Anforderungsprofil und –niveau für die einzelnen Berufe den Schülern näher zu bringen. Schulleiter Wohlmann bedankte sich bei dem Referenten für diese praktische Unterweisung der künftigen Azubis.

 
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