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Viktoria Labocha aus der 6 G liest am besten

Der diesjährige Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen an der Martini-Schule, den die Klassenlehrerin Jutta Schwappach organisiert hatte, wird vom Deutschen Buchhandel unterstützt.

Vorab wurden in den Klassen 6 a und 6 G die Klassensieger Marie Mößler, Alexander Bschorr, Victoria Labocha und Alexander Huber mit ihren Wahltexten „Maja im Weihnachtschaos“, „Verfolgung durch die grüne Hölle“, „Ostwind“ und „Vampir der Autobahn“ ermittelt. Neben ihren Wahltexten wurde den Finalisten der unbekannte Text „Der gefährliche Traum“ von Claudia Frieser vorgelegt.

Für die Jury, die aus Rektorin Cornelia Krodel und den Kollegen Jutta Schwappach, Christa Dobmann, Barbara Kohlmann und Xaver Großhauser bestand, war es nicht einfach, die Schulsiegerin Viktoria Labocha zu ermitteln.  Erstmalig wurden die Schüler mit in die Auswertung einbezogen, in dem sie die Bewertungskriterien mit analysierten. Alle Teilnehmer wurden mit kleinen Buchgeschenken und Urkunden belohnt.

 
Aktionen im Bereich „Kirche im Ganztag – Soziales Lernen"

Die Schüler der Klasse 6 g profitieren während des gesamten Schuljahres 2015/2016 von zwei zusätzlichen Lehrerstunden im Bereich „Kirche im Ganztag – Soziales Lernen. Für dieses Stunden ist - was Planung und Inhalt anbelangt - Religionspädagogin i. K. Gerti Schels verantwortlich. 

 

Hierbei wird  die Klasse während einer Wochenplanstunde geteilt, um mit einer kleinen Anzahl von ca. 6 - 7 Schülern soziale Aktionen durchzuführen.  Unsere Idee war, das Schülercafe besser in den Schulalltag mit einzubinden. So planten wir ein Projekt unter dem Motto „Lernen fürs Leben – kochen für alle“, um damit immer donnerstags einen Beitrag für den Pausenverkauf zu leisten und das Angebot zu verbessern.

Unter dem Aspekt „Regional und saisonal – Köstlichkeiten aus Omas Küche“ wollen wir verschiedene kulinarische Leckereien herstellen und zu einem sehr fairen Preis an die Schulgemeinschaft weiter verkaufen. Dabei  wird das Schülercafe erfreulicherweise immer  mit viel Leben gefüllt. Die Aktionen machen den Schülern sehr viel Spaß und der Verkauf an die gesamte Schülerschaft ist ein Renner. Begonnen hat die Aktion mit selbstgemachten  Apfeltaschen aus Blätterteig, die Äpfel natürlich aus den heimischen Gärten der Schüler.


Die folgende Woche war Gesundheitswoche,  so dass die Schüler aufgerufen waren, Kürbisse aus ihren Gärten mitzubringen. In einer schweißtreibenden Aktion schafften es  nur sieben Schüler der 6g zusammen mit ihrer Lehrkraft die gesamte Schule mit Kürbisssuppe zu bespeisen. Alle waren glücklich und stolz auf das gute Gelingen! Die Kochideen werden von Schülern und Lehrern gleichermaßen geliefert und bisher sehr erfolgreich umgesetzt. Pfannkuchen, Waffeln, Quarkstollen, Schmalzgebäck und vieles mehr wurde hergestellt und erfolgreich an den Mann gebracht. Die Schüler lernen dabei, sich in Kleingruppen abzusprechen, wichtige Vorbereitungsarbeiten aufzuteilen, aufzuräumen und auch Kasse zu führen. Es macht Spaß und es ist sicher nachhaltig –  es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Lernen fürs Leben“ auf vielen Ebenen.

Die Aktionen werden weitergehen und immer donnerstags wird der Duft kulinarischer Köstlichkeiten durch das Schulhaus ziehen und die Frage durch die Aula hallen „Was gibt’s denn heut zum Essen?“

 
Freystädter Schüler besuchten die Moschee und hatten viele Fragen

Schüler der Martini-Schule trafen in der Freystädter Moschee Imam Lütfi Döner. Dieser fand hierbei deutliche Worte. Hemmschwellen abbauen, miteinander ins Gespräch kommen und einander nicht nur kennen, sondern auch verstehen lernen – all das war kein Problem, als 33 Jugendliche der Klassen 7 und 8 der Martini-Schule die Moschee in Freystadt besuchten. Herzlich wurden die Schüler im Haus des türkisch-islamischen Vereins empfangen und der informative Vormittag klang bei Tee und Schokolade in gemeinsamer Runde aus.


Zahild Cakir und Destan Petek standen den interessierten Jugendlichen Rede und Antwort. Im Jahr 1979 wurde die Moschee in Freystadt gegründet, 10 Jahre später das Gebäude in Eigenleistung gebaut und im Jahr 2004 erweitert. In der großen Teestube können seither alle zusammenkommen und auch so manches Fest wurde schon gefeiert. 113 Mitglieder zählt die Moschee in Freystadt, die zum Dachverband DITIB gehört. „Unsere Tür ist offen für jeden“, sagt Zahild Cakir. Fünfmal sollte jeder Moslem beten. Dem Gebet geht ein Waschritual voraus und selbstverständlich wurde hierfür auch ein kleiner Waschraum im Haus eingerichtet.

Im Gebetsraum erwartete Imam Lüfti Döner die jungen Gäste, die von den Lehrkräften Beate Meckler und Gertraud Scheels sowie Rektorin Cornelia Krodel begleitet wurden. Etwa 7 % der Schüler an der Martini-Schule sind Muslime, sagt Rektorin Krodel. Zum Schulbeginn erhalten sie den Segen vom Imam. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, über den Islam zu informieren, betonten die Lehrkräfte: „Eine Differenzierung ist wichtig. Islam ist anders als das, was in diesen Tagen oft thematisiert wird.“

Nachdem alle ihre Schuhe vor dem Gebetsraum abgestellt hatten, ging es hinein. „Wir beginnen mit dem Gebetsruf des Imam. Lasst ihn einfach mal auf euch wirken“, sagte Destan Petek. Mit kräftiger Stimme erklang der gesungene Ruf des Imam, der sich im Anschluss auch vorstellte. Imam Lüfti Döner ist 46 Jahre alt verheiratet und Vater von 4 Kindern. Tochter Senanur besucht gerade die 7. Klasse, die an diesem Tag zu Gast in der Moschee ist. Im Gegensatz zu ihrem Vater hat sie die Deutsche Sprache gelernt. Imam Döner will dies bald möglichst ebenfalls in Angriff nehmen, sagt er.

Viele Fragen hatten die interessierten Schüler. „Warum werden die Gebete eigentlich immer gesungen?“ fragt ein Schüler. „Der Prophet sagt, man soll den Koran so lesen, dass die eigene Stimme den Koran verschönert“, erklärte Destan Petek. Auch zum Kopftuch fragten die Jugendlichen nach. Im Koran stehe, die Frau solle sich bedecken, aber auch der Mann solle nur bestimmte Kleidung tragen. Eine Beichte gebe es im Islam nicht, man bereue und hoffe, dass Allah verzeihe.

Glaube: Imam Lüfti Döner und Zahild Cakir lasen aus dem Koran. Der Imam betet immer in arabischer Sprache vor.

Botschaft: „In unserem Glauben ist das Menschenleben sehr wichtig“, sagt Imam Lüfti Döner: „Wenn man jemanden umbringt oder sich selbst, dann tötet man die ganze Menschheit.“


Schule und Türkisch-Islamischer Verein:

Wert wird auf gute Zusammenarbeit gelegt. Unzählige Lahmacun wurden in der letzten Woche von türkischen und deutschen Frauen für die Schüler gebacken. Der Verkaufserlös von 800 € kommt der Schule zugute.

 
Feuerwehreinsatz in der Martini-Schule

Am Freitag, den 23.10. 2015, ging es in unserer Schule ganz schön heiß her. Der Feuerwehrhauptmann Herr Christian Pietsch, Herr Markus Adler und unser Hausmeister Herr Manfred Stöckl von der freiwilligen Feuerwehr Freystadt fanden sich zu einer beeindruckenden Löschübung in der Schule ein.

Im PCB-Unterricht der Klassen 7 a und G 7 lernten die Schülerinnen und Schüler bereits, wie Feuer entsteht, doch eine brennende Benzinwanne und viel Rauch verdeutlichen  das Ganze jedoch wesentlich anschaulicher. Die Feuerwehrmänner gaben den Schülerinnen und Schülern einen Überblick der verschiedensten Feuerlöscher und deren Einsatzbereiche. Außerdem gewährten sie Einblick in das Löschfahrzeug.

Mutige Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, für den Ernstfall zu üben und löschten brennende Benzinwannen. Ein weiterer Höhepunkt war, wie ein Feuerwehrmann mit Wasser brennendes Öl löschte, wodurch eine gewaltige Stichflamme erzeugt wurde.

Zum Schluss durften die Schülerinnen und Schüler noch all ihre Fragen loswerden, wobei Herr Pietsch über sein Leben als Feuerwehrmann berichtete.

 
Gesundheitswoche an unserer Schule

 Die diesjährige Gesundheitswoche im Oktober stand unter dem Motto „Schule des Wohlbefindens“.  Die Schülerinnen und Schüler wurden in dieser Woche selbst aktiv, um durch projektorientiertes Arbeiten, auch unter Einbeziehung außerschulischer Experten, einen weiteren Schritt hin zu einer gesundheitsförderlichen und nachhaltigen Lebensweise zu gehen. Eine „Schule des Wohlbefindens“ setzt alles daran, dass gesunde Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrkräfte gerne zur Schule gehen und sich dort wohlfühlen.

 

Der Schultag begann am Morgen mit einer frischen Bananenmilch, die sich die Kinder kostenfrei im Bistro abholen konnten. Fleißige Schülerinnen und Schüler unterstützten Rektorin Krodel bei der Zubereitung des leckeren Getränks. In allen Klassen fanden die unterschiedlichsten Aktivitäten zu diesem Thema statt: Gemeinsames Kochen und Zubereiten von gesunden Speisen, Stille erfahren bei Traumreisen oder Meditationen, an unterschiedlichsten Orten Bücher genießen, Natur wahrnehmen beim Legen von Blättermandalas. Eine Zuckerausstellung machte sichtbar, wie viel Zucker in verschiedenen Speisen enthalten ist. 

 

Nachdem die Kinder der Klasse 1 a und 2 a ausgesagt hatten, dass sie unter „Wohlfühlen“ Herumtoben aber auch Ruhephasen verstehen, begann unsere Woche mit Spielen im Freien. Am nächsten Tag durfen die Kinder in den Ruheraum und sich bei einer Luftballonreise entspannen. Die Kinder der 7G besuchten unsere Schüler und lasen ihnen in kleinen Gruppen Bilderbücher vor. Das war natürlich eine besondere Lesestunde. Zum Abschluss bereiteten wir zusammen ein Müslifrühstück mit Joghurt, Müsli und verschiedenen Früchten vor. Das war ein kulinarischer und gelungener Abschluss der Wohlfühlwoche.

 

Damit die „Schule des Wohlbefindens“ auch über die Gesundheitswoche hinaus an Gültigkeit besitzt, stellten die Klassen gemeinsam mit Frau Krodel Überlegungen an, was jeder Einzelne zum Wohlbefinden in der Schule beitragen kann. Die Schülerinnen und Schüler nahmen sich vor, freundlich und hilfsbereit miteinander umzugehen, für Ruhe, Sauberkeit und Ordnung zu sorgen und vor allem niemanden vom Spielen auszuschließen.

 
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