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Martini-Schüler auf dem Gipfel des Berges angekommen

In einer Feierstunde wurden die Absolventen der neunten Ganztagesklasse der Martini-Schule Freystadt „ins richtige Leben entlassen“. Rektorin Christine Gottschalk nahm den Song „Mein Berg“ von „Unheilig“ als Aufhänger für ihre Ansprache. „Jeder geht seinen Berg hinauf und will spüren, dass er nicht alleine ist.“ Vor den Absolventen, den zahlreich anwesenden Eltern und Gästen sagte sie: „Ihr habt mit dem heutigen Tag einen Berg, der Schule heißt, erzwungen, der Aufstieg dauerte schon viele Jahre.“ Der Weg hinauf sei ganz unterschiedlich geschaffen gewesen. Mal sei es leicht gefallen, da habe die Schule Spaß gemacht. Dann habe es Zeiten gegeben, in denen es nicht vorwärts gegangen sei. „Heute seid ihr am Ziel eines neunjährigen Aufstiegs.“ Für die Zukunft wusste sie: „Ihr werdet ab heute neue Gipfel, neue Berge in Angriff nehmen.“ Die einen beginnen eine Lehre, die anderen gehen auf eine Fachschule oder machen eine weitere schulische Ausbildung. Schulleiterin Gottschalk hatte einen Rucksack dabei und zog Bergschuhe, ein GPS-Gerät und eine Landkarte hervor. Dazu betonte sie: „Ihr braucht gutes Rüstzeug wie bequeme Stiefel, damit ihr auf eurem Weg vorankommt.“ Das Rüstzeug sei alles Wissen und Können, „das ihr in der Schule gelernt habt, die eigenen Stärken und Schwächen, die Erfahrungen und das Talent“.

„Außerdem ist es wichtig, dass ihr ein GPS-Gerät dabei habt, ein Gerät, das euch die Richtung gibt, das euch einlotet. Das können Werte sein wie Achtung und Respekt vor allen Menschen und rücksichtsvoller Umgang mit Tieren, Natur, Ehrlichkeit oder Offenheit, mit der man ohne Vorurteile anderen begegnet. Ihr sollt gesellschaftliche Verantwortung im öffentlichen Leben, in Vereinen und in kirchlichen Verbänden übernehmen können. Die zeichnet euren Charakter aus und ortet jeden von euch als Mensch in seinen individuellen Charaktereigenschaften.“ 

Ab und zu sei ein Update nötig. Dann müsse sich jeder wieder neu lokalisieren. „Zum Schluss sollte in deinem Rucksack noch eine bewährte Sache sein, auf die du dich zu hundert Prozent verlassen kannst. Wenn alles um dich herum zusammenbricht, kein W-LAN, kein Netz oder menschliches Netzwerk vorhanden ist, kein Strom, keine Energie, kein GPS-Signal, dann gibt dir eines Halt und Orientierung“. Die gute, alte Landkarte verglich sie mit den Eltern und Freunden als verlässliche Größe, wenn alles andere versage.

„Nutzen Sie Ihre Chancen und gehen Sie mit Mut in die Zukunft. Die Kommune und der Landkreis bieten gute Perspektiven“, gab Bürgermeister Alexander Dorr dem Abschlussjahrgang mit auf den Weg und gratulierte ihnen zu ihrem gelungenen Abschluss. „Damit haben Sie den Grundstein für ihre Zukunft gelegt.“ Eine wichtige Aufgabe der Kommune sei es, für die Schüler ein gutes pädagogisches Umfeld zu schaffen. In den nächsten Jahren stünden an der Martini-Schule große Investitionen an. Mit der Sanierung und Erweiterung werde Lebensraum nach neuesten pädagogischen Konzepten geschaffen. Für die Zukunft wünschte Dorr den Schülern alles Gute und motivierte sie, sich künftig auch in Vereinen oder der Kommunalpolitik zu engagieren. „Endlich keine Schule mehr mag mancher denken!“ Er wolle diese Illusion keinem nehmen: „Aber das Lernen wird weitergehen, für den, der erfolgreich sein will!“

Klassenleiterin Beate Meckler blickte auf eine intensive Zeit mit ihren Schülern zurück. „Bleibt wissbegierig, macht was aus euren Fähigkeiten, die ihr alle habt“, motivierte sie ihre „ehemaligen Schützlinge“. „Ihr seid eine Klasse gewesen, wie es eure Abschluss-T-Shirts besagen: Uns kann man nicht beschreiben, uns muss man erleben.“ Die Klassleiterin freute sich, dass alle mit Motivation, Fleiß und Leistungsbereitschaft ihr Ziel erreicht haben und überreichte gemeinsam mit Schulleiterin Gottschalk die Zeugnisse. Die Klassensprecher Selina Kinninger und Vinzenz Feierler bedankten sich bei ihren Lehrkräften namens der Klasse mit Geschenken. Anschließend fand im Freystädter Gasthof „Zum Löwen“ der Abschlussball statt.    

 
Sommerfest der Farben

Bei herrlichem Sommerwetter fand auf dem Schulgelände der Martini-Schule ein Sommerfest der Farben statt. Schulleiterin Christine Gottschalk begrüßte alle Schüler, Lehrer, den Hausmeister, Eltern und insbesondere Bürgermeister Alexander Dorr, der an diesem Tag Geburtstag hatte und sichtlich überrascht und erfreut war, dass alle Teilnehmer des Festes ihm ein Geburtsständchen sangen.

 

„Sie alle haben durch Ihre Anwesenheit zusammen mit Ihrem Kind der hier an dieser Schule erbrachten Arbeit, den Aufführungen und Darbietungen an diesem Fest eine hohe Wertschätzung entgegengebracht. Für Ihre Kinder ist es unendlich wichtig, dass Sie heute hier sind. Dafür danke ich Ihnen allen!“ sagte Schulleiterin Christine Gottschalk. Ihrer Aussage nach hätten alle an dieser Schule Beteiligten im diesem Schuljahr gemeinsam viel geleistet, es wurde viel Lernstoff gepaukt und hierbei wären reichlich Wissen, Können und Kompetenzen vermittelt worden. „Sie, liebe Eltern, waren dabei immer ein verlässlicher Partner für uns und nur so bringen wir unsere Kinder weiter!“

Auch Bürgermeister Alexander Dorr schloss sich den Dankesworten der Schulleiterin an. Er hob hervor, dass ein arbeitsreiches Planungsjahr für die Generalsanierung der Schule zu Ende gegangen ist, dass man aber bereits auf die Zielgerade eingebogen sei und alle Vorbereitungen getroffen hätte, damit es nächstes Jahr reibungslos losgehen könne.

Den Auftakt eines umfangreichen Bühnenprogrammes bildeten ein Tüchertanz, weitere akrobatische Aufführungen und musikalische Darbietungen wie „Es gibt noch echte Kinder!“, „Shape of you“ und „Meister Jakob“ wurden auf der Bühne des „Grünen Klassenzimmers“ dargeboten. Tobenden Applaus des Publikums erhielt der „Cup-Song“, bei dem alle Schülerinnen und Schüler mit „Taktbechern“ beteiligt waren.

 

Verschiedene Stationen, die auf dem Schulgelände aufgebaut worden waren, luden die Besucher des Farbenfestes zum aktiven Mitmachen ein. Dabei mussten an jeder Spielstation (Schneckenrennen, Büchsenwerfen, Kegeln, Pfeil und Bogen, Glücksrad, Torwandschießen, Galgenkegeln, Papierflieger, Tischtennis, Pedalolauf und Ski-Lauf) Stempel für erbrachte Leistungen gesammelt werden. Weitere Attraktionen der Klassen wie das Bemalen von Stofftaschen, Verkauf von Regenwaldkarten, Basteln von Trommeln, Glitzertattoos und ein Parcour für Mindstorm-Roboter rundeten das vielfältige Programm ab.

 

Konrektor Herbert Lauterkorn, der in souveräner Art durch das Programm führte, belohnte am Ende des Festes die Stempel-Gewinner mit gelosten Preisen. Für alle Teilnehmer gab es zur Belohnung Eis und Süßigkeiten.

Ein herzlicher Dank der gesamten Schulgemeinschaft geht an den Elternbeirat mit seinen vielen Helfern, der mit viel Arbeit und Engagement für das leibliche Wohl der Gäste sorgte sowie für den Auf - und Abbau der Sitzgelegenheiten verantwortlich zeichnete.


 
Freystädter Lehrer informieren sich über Lern-, Raum- und Teamkultur bei „LernLandSchaft“ in Röckingen

 

Eine Informationsfahrt zur Firma „LernLandSchaft“ in Röckingen unternahm eine Gruppe Lehrkräfte der Martini-Schule. Anlass der Fahrt, der bereits schon mehrere Besichtigungen bei der Firma voraus gegangen waren, war für die bevorstehende Generalsanierung die Entscheidung, verschiedene herkömmliche und interaktive Tafelsysteme zu begutachten und die Entscheidungsfindung zu fördern.

Herr Jörg Kindler, der in dieser Firma für die Beratung und Begleitung von Lernlandschafts-Projekten, den IT-Bereich und neue Medien in Schulen zuständig ist, konnte den Kollegen in anschaulicher Weise zukunftsorientierte Medien-Systeme für moderne Lehr- und Lernmethoden aufzeigen. Ein zweiter wichtiger Punkt galt der Klärung der Elektro- und Internetversorgung in den Klassen- und Fachräumen sowie in den neukonzipierten „Marktplätzen“, um die Schule für das digitale Zeitalter zu rüsten und alle Vorkehrungen für die IT-Autstattung treffen zu können.

Schulleiterin Christine Gottschalk bedankte sich für die umfangreichen und ausführlichen Erläuterungen bei Frau Karin Doberer und Herrn Jörg Kindler und bei allen teilnehmenden Lehrkräften sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, was wiederum der Schulentwicklung zu Gute kommt.

 
Abschlussfahrt der Klasse 9G

Die Klasse 9 G fuhr mit ihrer Klassleiterin Frau Meckler und Herrn Bock vom 15. - 18.05.2017 im Rahmen ihrer Abschlussfahrt nach Hamburg und nach Leipzig.

In Hamburg standen eine Stadtrundfahrt, eine Hafenrundfahrt, ein Rundgang durch St. Pauli und den Landungsbrücken sowie eine Besichtigung der Elbphilharmonie auf dem Programm.

Das Musical Aladdin, ein sportlicher Bowlingabend, sowie der Besuch des Chocoversums rundeten die Abschlussfahrt ab.  Auf der Heimfahrt gab es bei 30 Grad noch einen Stadtrundgang in Leipzig, der uns an die geschichtlich interessanten Plätze der friedlichen Revolution in der DDR vor der Öffnung der Mauer führte.

Wir danken allen Sponsoren, die uns die Fahrt ermöglicht haben. Sie war ein unvergessliches Erlebnis. 

 
Wie programmiere ich einen Roboter?

MINT-Förderung für Schüler der Klasse M7

(M)athematik, (I)nformatik, (N)aturwissenschaften, (T)echnik – MINT sind wesentliche Grundlagen unserer Wirtschaft und Gesellschaft. Daher ist Kompetenzentwicklung in Naturwissenschaften und Technik heute ein wichtiger Baustein einer zukunftsorientierten Bildung und interessierter MINT-Nachwuchs und die Begeisterung für diesen Bereich zu wecken sind daher wichtiger Bildungsauftrag, auch für unsere Mittelschule.

Die Programmierung eines Roboters stellte deshalb ein Projekt in der Klasse M7 dar, das in Zusammenarbeit mit der Ausbildung der Firma Pfleiderer Neumarkt verwirklicht wurde. Gemeinsam mit dem Ausbildungsleitern Andreas Götz und Tobias Klesel wurde ein Konzept entwickelt, in dem die Schüler lernten, Robotik anhand von Modellen zu entwickeln und einzusetzen und diese mit einfachen und komplexeren Programmierungen zum Leben zu erwecken. Die LEGO Education Lernkonzepte boten dazu die Grundlage, einen kompetenzorientierten Unterricht mit aufeinander aufbauenden Lerneinheiten zu gestalten und die an einzelnen Projekttagen stattfanden. Mit Hilfe der gedruckten Bauanleitung entstand so am ersten Projekttag ein leistungsstarker und interessanter Roboter, der mit einem EV3-Baustein mit integrierten Mini-Computer, zwei weiteren Motoren und mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet war, wie z. B. einem Farb-, Ultraschall- oder Berührungssensor. Auszubildende der Firma Pfleiderer zeigten in den folgenden Praxistagen die jeweiligen Basics zum Programmieren der Roboter-Modelle mit entsprechenden Sensoren, instruierten und unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler. Anschließend planten und experimentierte die Klasse in Kleingruppen und versuchte die einzelnen Motoren und Sensoren einzubauen und entsprechend zu programmieren. Durch dieses kreative Experimentieren mit funktionsfähigen Roboter-Modellen wurden bei den Schülern Teamfähigkeit, Problemlösekompetenzen und kritisches sowie logisches Denken gefördert und sie bewältigten damit eigenständig technische Herausforderungen. Darüber hinaus wurde bei allen auf spielerische Art ein differenzierten Verständnisses technischer und mechanischer Zusammenhänge geschult Die EV3 Konstruktionsprojekte ermöglichten den Schülerinnen und Schülern außerdem einen Einblick in die Abbildung von Mess-, Steuer- und Regelprozessen und das Zusammenwirken von Sensoren und Aktoren. Der Klasse M7 hat dieses Projekt sehr viel Spaß gemacht, gerade auch die Mädchen zeigten besonderes Geschick in der Umsetzung der einzelnen Programmieraufträge und erzielten sehr gute Ergebnisse. Einige Schülerinnen und Schüler wollen sich auch im kommenden Jahr in der Sensortechnik und Robotik in Wahlkursen weiterbilden und eventuell auch an Wettbewerben zum Programmieren dieser Roboter teilnehmen. 

 
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