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Martini-Schule würdigt ehrenamtliches Engagement und starke Leistungen

„Wir sind stolz auf euch, stolz, dass wir heute so viele auszeichnen dürfen“, freute sich Rektorin Christine Gottschalk bei einer Feierstunde, in der besondere Leistungen der Schülerinnen und Schüler der Martini-Schule mit Urkunden und Präsenten gewürdigt wurden.

„Es ist eine tolle Sache, dass ihr euch persönlich in verschiedenen Bereichen engagiert“, fügte stellvertretender Bürgermeister Rudolf Schiener an. Wenn sich Kinder und Jugendliche bereits in der Schule engagieren, stünden die Chancen gut, dass sie sich auch als Erwachsene im kommunalen Leben mit einbringen werden.

Für ihre Tätigkeit als Streitschlichter wurden Julia Moßburger, Denisa Ettling, Nina Schmid und Sabrina Igl geehrt. Als Schülerlotsen sicherten Marco Dauscher, Michael Wendl, Yannik Büssing, Selina Gietl, Luca Prantl, Lorenzo Dolmer, Thomas Engelmann, Christina Sorocinova, Louis Ramsauer und Felix Grgan den Zebrastreifen vor dem Schulgelände.

Bereichsleiterin Tanja Haubner vom Caritas-Seniorenzentrum „St. Josef“ hatte Präsente für die „Jungen Hüpfer“ mitgebracht. Die Gruppe – zu ihr gehören Sabrina Igl, Julia Moßburger, Nina Schmid, Franziska Poznichef, Yannik Büssing, Louis Ramsauer, Luca Prantl, Denisa Ettling, Lorenzo Dolmer, Marco Dauscher, Felix Grgan, Thomas Engelmann und Michael Wendl – ging wöchentlich einen Nachmittag in die Einrichtung, um mit den Senioren zu spielen, zu plaudern und ihnen ein paar Stunden Gesellschaft zu leisten. An Lehrerin Gabi Herzog, die die „Jungen Hüpfer“ organisiert, überreichte Haubner einen Blumenstrauß.

Im Leseprogramm „Antolin“ wurden die Grundschüler Julian Prantl, Fabian Lukas, Kobinian Meier und Sebastian Merl als Fleißigste benannt. Als Jahrgangsbeste stach von der 5 a Antonia Lerzer mit einem Notendurchschnitt von 1,6 hervor, von der 5 G Selin Krupa (1,8), von der 6 G David Schick (1,7), von der 7 G Victoria Labocha (2,0), von der 7 M Marie Mößler (1,4), von der 8 a Caroline Reichert (1,6) und von der 8 G Thomas Engelmann (1,8).

Konrektor Herbert Lauterkorn hob die sportlichen Leistungen hervor und übergab an 12 Jugendliche das Sportabzeichen in Bronze, an 26 in Silber und 13 in Gold. Goldmedaillen überreichte er an die Erfolgreichsten beim Sportfest. Das waren Annika Dotzer, Silke Mader und Anna-Maria Alt von der Grundschule, Samira Christ, Alia Leon Lozano und Marie Mößler, Tim Miehling, Noel Häring und Marius Blaga von der Mittelschule. Konrektor Lauterkorn hob hervor, dass Freystädter Teilnehmer auch am Sportfest-Kreisfinale Superleistungen erbracht und erste Plätze erreicht hätten. 

 
Martini-Schüler auf dem Gipfel des Berges angekommen

In einer Feierstunde wurden die Absolventen der neunten Ganztagesklasse der Martini-Schule Freystadt „ins richtige Leben entlassen“. Rektorin Christine Gottschalk nahm den Song „Mein Berg“ von „Unheilig“ als Aufhänger für ihre Ansprache. „Jeder geht seinen Berg hinauf und will spüren, dass er nicht alleine ist.“ Vor den Absolventen, den zahlreich anwesenden Eltern und Gästen sagte sie: „Ihr habt mit dem heutigen Tag einen Berg, der Schule heißt, erzwungen, der Aufstieg dauerte schon viele Jahre.“ Der Weg hinauf sei ganz unterschiedlich geschaffen gewesen. Mal sei es leicht gefallen, da habe die Schule Spaß gemacht. Dann habe es Zeiten gegeben, in denen es nicht vorwärts gegangen sei. „Heute seid ihr am Ziel eines neunjährigen Aufstiegs.“ Für die Zukunft wusste sie: „Ihr werdet ab heute neue Gipfel, neue Berge in Angriff nehmen.“ Die einen beginnen eine Lehre, die anderen gehen auf eine Fachschule oder machen eine weitere schulische Ausbildung. Schulleiterin Gottschalk hatte einen Rucksack dabei und zog Bergschuhe, ein GPS-Gerät und eine Landkarte hervor. Dazu betonte sie: „Ihr braucht gutes Rüstzeug wie bequeme Stiefel, damit ihr auf eurem Weg vorankommt.“ Das Rüstzeug sei alles Wissen und Können, „das ihr in der Schule gelernt habt, die eigenen Stärken und Schwächen, die Erfahrungen und das Talent“.

„Außerdem ist es wichtig, dass ihr ein GPS-Gerät dabei habt, ein Gerät, das euch die Richtung gibt, das euch einlotet. Das können Werte sein wie Achtung und Respekt vor allen Menschen und rücksichtsvoller Umgang mit Tieren, Natur, Ehrlichkeit oder Offenheit, mit der man ohne Vorurteile anderen begegnet. Ihr sollt gesellschaftliche Verantwortung im öffentlichen Leben, in Vereinen und in kirchlichen Verbänden übernehmen können. Die zeichnet euren Charakter aus und ortet jeden von euch als Mensch in seinen individuellen Charaktereigenschaften.“ 

Ab und zu sei ein Update nötig. Dann müsse sich jeder wieder neu lokalisieren. „Zum Schluss sollte in deinem Rucksack noch eine bewährte Sache sein, auf die du dich zu hundert Prozent verlassen kannst. Wenn alles um dich herum zusammenbricht, kein W-LAN, kein Netz oder menschliches Netzwerk vorhanden ist, kein Strom, keine Energie, kein GPS-Signal, dann gibt dir eines Halt und Orientierung“. Die gute, alte Landkarte verglich sie mit den Eltern und Freunden als verlässliche Größe, wenn alles andere versage.

„Nutzen Sie Ihre Chancen und gehen Sie mit Mut in die Zukunft. Die Kommune und der Landkreis bieten gute Perspektiven“, gab Bürgermeister Alexander Dorr dem Abschlussjahrgang mit auf den Weg und gratulierte ihnen zu ihrem gelungenen Abschluss. „Damit haben Sie den Grundstein für ihre Zukunft gelegt.“ Eine wichtige Aufgabe der Kommune sei es, für die Schüler ein gutes pädagogisches Umfeld zu schaffen. In den nächsten Jahren stünden an der Martini-Schule große Investitionen an. Mit der Sanierung und Erweiterung werde Lebensraum nach neuesten pädagogischen Konzepten geschaffen. Für die Zukunft wünschte Dorr den Schülern alles Gute und motivierte sie, sich künftig auch in Vereinen oder der Kommunalpolitik zu engagieren. „Endlich keine Schule mehr mag mancher denken!“ Er wolle diese Illusion keinem nehmen: „Aber das Lernen wird weitergehen, für den, der erfolgreich sein will!“

Klassenleiterin Beate Meckler blickte auf eine intensive Zeit mit ihren Schülern zurück. „Bleibt wissbegierig, macht was aus euren Fähigkeiten, die ihr alle habt“, motivierte sie ihre „ehemaligen Schützlinge“. „Ihr seid eine Klasse gewesen, wie es eure Abschluss-T-Shirts besagen: Uns kann man nicht beschreiben, uns muss man erleben.“ Die Klassleiterin freute sich, dass alle mit Motivation, Fleiß und Leistungsbereitschaft ihr Ziel erreicht haben und überreichte gemeinsam mit Schulleiterin Gottschalk die Zeugnisse. Die Klassensprecher Selina Kinninger und Vinzenz Feierler bedankten sich bei ihren Lehrkräften namens der Klasse mit Geschenken. Anschließend fand im Freystädter Gasthof „Zum Löwen“ der Abschlussball statt.    

 
Sommerfest der Farben

Bei herrlichem Sommerwetter fand auf dem Schulgelände der Martini-Schule ein Sommerfest der Farben statt. Schulleiterin Christine Gottschalk begrüßte alle Schüler, Lehrer, den Hausmeister, Eltern und insbesondere Bürgermeister Alexander Dorr, der an diesem Tag Geburtstag hatte und sichtlich überrascht und erfreut war, dass alle Teilnehmer des Festes ihm ein Geburtsständchen sangen.

 

„Sie alle haben durch Ihre Anwesenheit zusammen mit Ihrem Kind der hier an dieser Schule erbrachten Arbeit, den Aufführungen und Darbietungen an diesem Fest eine hohe Wertschätzung entgegengebracht. Für Ihre Kinder ist es unendlich wichtig, dass Sie heute hier sind. Dafür danke ich Ihnen allen!“ sagte Schulleiterin Christine Gottschalk. Ihrer Aussage nach hätten alle an dieser Schule Beteiligten im diesem Schuljahr gemeinsam viel geleistet, es wurde viel Lernstoff gepaukt und hierbei wären reichlich Wissen, Können und Kompetenzen vermittelt worden. „Sie, liebe Eltern, waren dabei immer ein verlässlicher Partner für uns und nur so bringen wir unsere Kinder weiter!“

Auch Bürgermeister Alexander Dorr schloss sich den Dankesworten der Schulleiterin an. Er hob hervor, dass ein arbeitsreiches Planungsjahr für die Generalsanierung der Schule zu Ende gegangen ist, dass man aber bereits auf die Zielgerade eingebogen sei und alle Vorbereitungen getroffen hätte, damit es nächstes Jahr reibungslos losgehen könne.

Den Auftakt eines umfangreichen Bühnenprogrammes bildeten ein Tüchertanz, weitere akrobatische Aufführungen und musikalische Darbietungen wie „Es gibt noch echte Kinder!“, „Shape of you“ und „Meister Jakob“ wurden auf der Bühne des „Grünen Klassenzimmers“ dargeboten. Tobenden Applaus des Publikums erhielt der „Cup-Song“, bei dem alle Schülerinnen und Schüler mit „Taktbechern“ beteiligt waren.

 

Verschiedene Stationen, die auf dem Schulgelände aufgebaut worden waren, luden die Besucher des Farbenfestes zum aktiven Mitmachen ein. Dabei mussten an jeder Spielstation (Schneckenrennen, Büchsenwerfen, Kegeln, Pfeil und Bogen, Glücksrad, Torwandschießen, Galgenkegeln, Papierflieger, Tischtennis, Pedalolauf und Ski-Lauf) Stempel für erbrachte Leistungen gesammelt werden. Weitere Attraktionen der Klassen wie das Bemalen von Stofftaschen, Verkauf von Regenwaldkarten, Basteln von Trommeln, Glitzertattoos und ein Parcour für Mindstorm-Roboter rundeten das vielfältige Programm ab.

 

Konrektor Herbert Lauterkorn, der in souveräner Art durch das Programm führte, belohnte am Ende des Festes die Stempel-Gewinner mit gelosten Preisen. Für alle Teilnehmer gab es zur Belohnung Eis und Süßigkeiten.

Ein herzlicher Dank der gesamten Schulgemeinschaft geht an den Elternbeirat mit seinen vielen Helfern, der mit viel Arbeit und Engagement für das leibliche Wohl der Gäste sorgte sowie für den Auf - und Abbau der Sitzgelegenheiten verantwortlich zeichnete.


 
Freystädter Lehrer informieren sich über Lern-, Raum- und Teamkultur bei „LernLandSchaft“ in Röckingen

 

Eine Informationsfahrt zur Firma „LernLandSchaft“ in Röckingen unternahm eine Gruppe Lehrkräfte der Martini-Schule. Anlass der Fahrt, der bereits schon mehrere Besichtigungen bei der Firma voraus gegangen waren, war für die bevorstehende Generalsanierung die Entscheidung, verschiedene herkömmliche und interaktive Tafelsysteme zu begutachten und die Entscheidungsfindung zu fördern.

Herr Jörg Kindler, der in dieser Firma für die Beratung und Begleitung von Lernlandschafts-Projekten, den IT-Bereich und neue Medien in Schulen zuständig ist, konnte den Kollegen in anschaulicher Weise zukunftsorientierte Medien-Systeme für moderne Lehr- und Lernmethoden aufzeigen. Ein zweiter wichtiger Punkt galt der Klärung der Elektro- und Internetversorgung in den Klassen- und Fachräumen sowie in den neukonzipierten „Marktplätzen“, um die Schule für das digitale Zeitalter zu rüsten und alle Vorkehrungen für die IT-Autstattung treffen zu können.

Schulleiterin Christine Gottschalk bedankte sich für die umfangreichen und ausführlichen Erläuterungen bei Frau Karin Doberer und Herrn Jörg Kindler und bei allen teilnehmenden Lehrkräften sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, was wiederum der Schulentwicklung zu Gute kommt.

 
Abschlussfahrt der Klasse 9G

Die Klasse 9 G fuhr mit ihrer Klassleiterin Frau Meckler und Herrn Bock vom 15. - 18.05.2017 im Rahmen ihrer Abschlussfahrt nach Hamburg und nach Leipzig.

In Hamburg standen eine Stadtrundfahrt, eine Hafenrundfahrt, ein Rundgang durch St. Pauli und den Landungsbrücken sowie eine Besichtigung der Elbphilharmonie auf dem Programm.

Das Musical Aladdin, ein sportlicher Bowlingabend, sowie der Besuch des Chocoversums rundeten die Abschlussfahrt ab.  Auf der Heimfahrt gab es bei 30 Grad noch einen Stadtrundgang in Leipzig, der uns an die geschichtlich interessanten Plätze der friedlichen Revolution in der DDR vor der Öffnung der Mauer führte.

Wir danken allen Sponsoren, die uns die Fahrt ermöglicht haben. Sie war ein unvergessliches Erlebnis. 

 
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