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Zimmermeister klären Schüler auf und werben für ihren Beruf


 

„Ich will hoch hinaus und zimmere mir meine Zukunft!“ Mit diesem Slogan ließ Zimmermeister Thomas Deß aus Thannhausen interessierte Schüler unserer Schule aufhorchen. Gemeinsam mit seinem Kollegen Josef Mersch informierte der stellvertretende Obermeister der Zimmerer-Innung die 9. Klässler. Er stimmte sie mit einem Kinotrailer ein, der die Ausbildung zum Zimmerer als modern und vielseitig darstellte. Der Zimmererberuf sei einerseits traditionsbewusst, andererseits setze er fortschrittliche Technologien ein. Er sei ein Beruf am PC, in der Werkstatt, an der frischen Luft und ein Beruf, bei dem handwerkliches Können umgesetzt werden müsse. Viel Wissenswertes erfuhren die Jugendlichen über die Tätigkeiten, aber auch die Voraussetzungen, die man für diesen Beruf mitbringen müsse. So seien die „Lust auf körperliche Arbeit“, Spaß an der Technik und der Umgang mit Maschinen ebenso wichtig wie ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen. Und vor allem müsse man nach Aussage des Handwerkers „die nötige Leidenschaft“ für diesen Beruf mitbringen, um im Beruf glücklich zu sein und Erfolg zu haben. Bei der abschließenden Diskussion waren die künftigen Azubis erstaunt darüber, dass man nach abgeschlossener Lehre über verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen auch ein Studium als Ingenieur anstreben könne.

Rektor Siegfried Wohlmann bedankte sich bei den Referenten für den für die Schüler äußerst wertvollen Beitrag zur Berufsfindung und –orientierung und bezeichnete die gedeihliche Zusammenarbeit zwischen Schule und Handwerksbetrieben als wesentliches Element der durch das Kultusministerium angestrebten Hauptschulinitiative.

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Ganztagesschule ab Schuljahr 2008/2009 nimmt Gestalt an

Zu einem Gedankenaustausch über die Umgestaltung der Martini-Schule zu einer ungebundenen Ganztagesschule trafen sich am Mittwoch, den 9. Januar, das Schulleitungsteam Rektor Siegfried Wohlmann, Konrektorin Claudia Conrad, Konrektor Herbert Lauterkorn, Bürgermeister Willibald Gailler, Elternbeiratsvorsitzende Doris Reithinger, der bei der Regierung der Oberpfalz zuständige Referent für Ganztagesschulen, Herr BR Rainer Lacler und der für das Berufsförderzentrum Neumarkt zuständige Mitarbeiter, Herr Joachim Simbeck. Nach allgemeinen Informationen über das Konzept der offenen Ganztagesschule durch den Vertreter der Regierung und des Berufsförderzentrums war den Teilnehmern klar, dass bei einer Anmeldung von 41 Schülern durch ihre Eltern Handlungsbedarf besteht.
  • Zeit der Betreuung: jeweils 13:00 bis 15:30 Uhr
  • Voraussichtliche Kosten: zwischen 40 € und 60 € pro Monat, plus ca. 3 € tgl. für Essen inklusive Getränk
  • Die Betreuung besteht aus drei Säulen: Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung und Freizeitgestaltung (Sport, Kunst, ...) Die Hausaufgabenbetreuung ist kein Nachhilfeersatz !
  • Das pädagogische Konzept erstellen die von der Gesellschaft zu Förderung beruflicher und sozialer Integration (GfI) angestellten Kräfte in enger Kooperation mit der Schule. Besprechungen finden regelmäßig statt.. Orientierungsrahmen ist u.a. der Stundenplan für die einzelne Klasse.
  • Am Dienstag, den 4. März 2008 findet ein Informationsabend für die Eltern statt, die Interesse an der Ganztagesbetreuung ihres Kindes gezeigt haben.
 
Zwölf Schülerlotsen opfern eine Menge Freizeit

Kurs an Martini-Schule mit Erfolg absolviert

 

Zwölf Jugendliche der Martini-Schule haben die Ausbildung zu Schülerlotsen mit Erfolg absolviert. Sie werden künftig Schülern und Passanten das Überqueren der Allersberger Straße erleichtern.

„Sich den Autos entgegenzustellen und die Kelle rauszuhalten, erfordert schon Mut und Resolutheit“, lobte Rektor Siegfried Wohlmann in einer kleinen Feierstunde die jungen Verkehrshelfer. Allerdings beinhalte die Tätigkeit die große Chance, Vertrauenswürdigkeit und Sozialkompetenz unter Beweis zu stellen. „Wer das macht und sich bei Wind und Wetter da raus stellt, findet später auch leichter einen Ausbildungsplatz!“ zeigt sich der Schulleiter überzeugt. Schulleiter Wohlmann, der den Jugendlichen gratulierte, dankte dem Schatzmeister der Kreisverkehrswacht, Kurt Lehmeyer, für die notwendige Ausstattung und Hausmeister Manfred Stöckl für den reibungslosen Ablauf des Lotsendienstes. Sein besonderer Dank galt PHM Ludwig Biller für die Durchführung des Lehrganges, der es hervorragend verstand, den Lotsen Inhalte verkehrssinnbildender Maßnahmen, allgemeine Gefahren des Straßenverkehrs und das Verhalten von Kraftfahrern gegenüber Kindern nahe zu bringen.

 
Schüler erfreuen Senioren
„Wenn unsere Kinder den Bewohnern des Seniorenheims Zeit schenken und eine Freude machen, zeigt dies, dass sie den Sinn der Weihnachtsbotschaft verstanden haben,“ kommentierte Rektor Siegfried Wohlmann den Besuch Möninger Grundschüler im Freystäder Seniorenzentrum. Eine Freude wollten die Schüler den Senioren unter der Leitung ihrer Lehrerin Eva Otto-Greiner machen und so stand der Adventskalender der Klasse 2 b auch unter dem Motto „Wir verschenken unsere Zeit!“ Riesenapplaus von den Senioren bekamen die Kinder für die Aufführung einer Weihnachtsgeschichte und dem „Gloria“, bei dem die Kinder von den Musikern der 4. Klasse unterstützt wurden. Für alle Kinder gab es von der Heimleitung einen süßen Dank und viel Lob. „Kommt doch bald wieder!“ meinte eine Seniorin zum Abschied.
 
Grundschüler besuchen Mülldeponie in Neumarkt

Im Rahmen des Heimat- und Sachkundeunterrichts besichtigten die drei vierten Klassen der Martini-Schule Freystadt die Mülldeponie am Blomenhof und die Kläranlage der Stadt Neumarkt.

In der Mülldeponie am Blomenhof erklärte der Abfall- und Umweltberater, Herr Walter Schardt-Pachner, den Schülerinnen und Schülern den Aufbau und die Gefahren einer Mülldeponie. Das bei der Verrottung entstehende Gas wurde früher in einer Gasfackel verbrannt, jetzt wird es zur Stromerzeugung genutzt. 30 Familien können damit mit Strom versorgt werden. Das entstehende Sickerwasser wird zunächst in einem riesigen Tank gesammelt, der 335 000 Liter fasst. Nachdem die Kinder den Müllberg bestiegen hatten, konnten sie sich ein Bild von den Ausmaßen machen. Sie waren aber auch überrascht, dass vom Müll überhaupt nichts zu sehen war. Dieser wird zunächst mit Schotter, dann mit einer starken Folie abgedeckt. Schließlich wird Humus aufgefüllt und Gras angesät. Die bestehende Deponie kann noch etwa 10 Jahre befüllt werden. Restmüll und kompostierbare Abfälle dürfen hier nicht abgelagert werden. Der Restmüll kommt zur Müllverbrennungsanlage nach Schwandorf. Die angelieferten Gartenabfälle werden in der Kompostieranlage bei Greißelbach zu wertvollem Humus. An der Deponie am Blomenhof können auch sämtliche Wertstoffe abgegeben werden.

In der Kläranlage begrüßte Herr Gottschalk die Schülerinnen und Schüler. Die Kinder konnten bei ihrem Rundgang sehen, wie aus dem schmutzigen Abwasser zunächst die festen Bestandteile mit riesigen Rechen herausgefischt werden. Durch viele Becken fließt das Wasser weiter und wird mit Hilfe von Bakterien und Sauerstoff schließlich zu klarem Wasser, das in die Schwarzach eingeleitet wird. Ein besonderes Erlebnis war der Blick von einem der Faultürme auf die gesamte Anlage. Zum Schluss durften die Klassen noch einen Blick in den Schaltraum der computergesteuerten und –überwachten Anlage und in das Labor werfen. Dort wird die Qualität des gereinigten Wassers täglich überprüft.


 
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