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Vorschulkinder zu Besuch in der Grundschule

 

„Das Wohl des Kindes steht an erster Stelle“, unter diesem Motto steht die Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule. Um den nächstjährigen Schulkindern den Schulstart so problemlos wie möglich zu machen, ist es wichtig, frühzeitig gemeinsame Kontakte zu pflegen. Sich gegenseitig und die Institution Schule kennen zu lernen, dies lässt Barrieren oder Ängste schon gar nicht erst entstehen. Deshalb lud die 2. Klasse aus Möning ihre „Nachfolger“ zu sich ein und führte ihnen Lieder und Sketche vor. Mucksmäuschenstill und interessiert verfolgten die Eingeladenen die Aktionen, so als wären sie schon echte Schüler. Da können alle Beteiligten schon mit Vorfreude an das nächste Schuljahr denken.

 
Schüler erfreuen die Senioren

„Wenn unsere Kinder den Bewohnern des Seniorenheims Zeit schenken und eine Freude machen, zeigt dies, dass sie den Sinn der Weihnachtsbotschaft verstanden haben,“ kommentierte Rektor Siegfried Wohlmann den Besuch Möninger Grundschüler im Freystäder Seniorenzentrum. Eine Freude wollten die Schüler den Senioren unter der Leitung ihrer Lehrerin Eva Otto-Greiner machen und so stand der Adventskalender der Klasse 2 b auch unter dem Motto „Wir verschenken unsere Zeit!“ Riesenapplaus von den Senioren bekamen die Kinder für die Aufführung einer Weihnachtsgeschichte und dem „Gloria“, bei dem die Kinder von den Musikern der 4. Klasse unterstützt wurden. Für alle Kinder gab es von der Heimleitung einen süßen Dank und viel Lob. „Kommt doch bald wieder!“ meinte eine Seniorin zum Abschied.

 
„Theo haut ab“ bringt Fahrkarte zum Kreisentscheid

Hilal Yilmaz gewinnt Lesewettbewerb an der Martini-Schule

Nach der Begrüßung der „Lesespezialisten“ und ihrer Lehrkräfte zum Lesewettstreit stellte der Rektor der Martini- Schule an das Publikum die rhetorische Frage: „Warum lesen wir?“ Die Antworten fielen vielseitig aus: „Weil man in ein anderes Leben eintauchen kann, weil man Neues erfahren will, weil es Spaß macht, weil Bilder im Kopf entstehen, weil Lesen süchtig macht.“ Gerade heute, im Zeitalter der verschiedenen Medien, sei das Lesen besonders wichtig: „Bücher sind Filme fürs Hirn – wer liest und lacht, lebt länger!“ Nach Aussage des Freystädter Schulleiters diene das Lesen nicht nur der Wissenserweiterung, sondern stelle insbesondere eine aktive und sinnvolle Freizeitgestaltung dar.

Nachdem bei einem internen Klassenwettbewerb als Jahrgangssieger Michelle Wagler (5c) und Hilal Yilmaz (6 b) hervorgingen, brachte der für sie fremde Text „Theo haut ab“ letztendlich den Sieg für Hilal Yilmaz. Das von Peter Härtling geschriebene Buch hatte es dem 11-jährigen Mädchen aus Freystadt angetan. Die Geschichte handelt um einen 10-jährigen Jungen namens Bims, der sich in der Schule als richtiger Komiker gibt, zu Hause aber ganz anders ist. Weil seine Eltern sich nicht mehr vertragen, läuft er eines Tages von zu Hause weg.

Die Schülerin der Klasse 6 b wählte Passagen aus dem von ihr selbst ausgesuchten Buch „Charlotte & Pauline und die Erpresser“, um in der ersten Runde zu glänzen. Und weil sie vor allem in der zweiten Runde mit einer flüssigen Lesetechnik überzeugte, stimmte die Jury für Hilal. Die begeisterte Leseratte liest aber in ihrer Freizeit nicht nur, sondern macht Sport und schwimmt gerne. Hilal darf nun ihre Schule beim Wettbewerb der Kreissieger in Neumarkt vertreten.

Rektor Wohlmann gratulierte den Siegerinnen und überreichte diesen ein Buch als Geschenk. Er bedankte sich bei den Mitgliedern der Jury, Christa Dobmann, Jutta Schwappach, Gerhard Blechinger, Xaver Großhauser und ganz besonders bei Frau Gertrud Marstatt, die die Veranstaltung wieder hervorragend organisiert hatte.

Klassensieger waren Monique Karney (5 a), Sabrina Klebl (5 b), Michelle Wagler (5 c), Verena Mößler (6 a) und Hilal Yilmaz (6 b)

 
"Dornröschen auf Wanderschaft"

Schauspieler der Schulspielgruppe begeistern ihr Publikum

Schon am frühen Morgen des 6. Dezembers waren über 40 Schüler der Martini-Schule mächtig aufgeregt – aber nicht aus Angst vor dem Hl. Nikolaus. Am Abend galt es, vor Mitschülern, Eltern und Ehrengästen beim Musical „Dornröschen auf Wanderschaft“ ihr schauspielerisches Talent unter Beweis zu stellen und dazu gehörte ganz einfach auch eine gehörige Portion Lampenfieber. Allerdings hatten die Laiendarsteller ihr Können am Mittwoch Vormittag bereits vor rund 700 Schülern der Schulen Berngau, Burggriesbach, Mühlhausen und Deining unter Beweis gestellt. Monatelang hatten die jungen Schauspieler der Schulspielgruppe und viele Kinder verschiedener Musikgruppen auch in ihrer Freizeit geprobt und sich auf das Musical vorbereitet und wurden prompt durch langanhaltenden Applaus der Zuschauer entschädigt. Rektor Siegfried Wohlmann begrüßte anfangs alle Schüler, Eltern und Elternvertreter, Kollegen, Vertreter der Stadt und der Banken. Bereits zum dritten Mal haben sich Lehrer und Schüler ins Zeug gelegt und, wie es Rektor Siegfried Wohlmann ausdrückte, ein ganz besonderes Ereignis vorbereitet. „Ich glaube, es kann heute Abend gelingen, einen grandiosen Beitrag zu leisten zu dem großen Vorhaben der Bayerischen Staatsregierung, der Hauptschulreform. Wir geben Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich zu beweisen und schenken ihnen Vertrauen, das zum Selbstvertrauen wächst. Es ist eine lange Tradition, an unserer Schule Talente zu erkennen, sie zu wecken und zu fördern!“ Des weiteren sagte er, dass man zum Gelingen eines solchen Projektes engagierte Lehrkräfte brauche, die mit Kompetenz und Begeisterung Ideen einbrächten und diese umsetzten. Wörtlich sagte er: „Dazu braucht man junge Menschen, die sich trauen, Eltern und Elternbeiräte, die mit der Schule gehen und Fachleute, die sagen, wie es geht!“

Bilder vom Musical, auch zum Herunterladen, findet ihr in unserer neuen Bildergalerie oder wenn ihr hier klickt .

Und das schrieb die Presse !

 
Jung lernt von Alt, Alt lernt von Jung
Junge Hüpfer der Martini-Schule im Altenheim

„Was ihr bei den Senioren leistet, ist einmalig und verdient große Anerkennung. Ehrenamtliche Tätigkeiten, wie ihr sie praktiziert, leisten einen wichtigen Beitrag zur Qualität des Lebens, besonders für ältere und behinderte Menschen!“ Mit diesen Worten bedankte sich Schulleiter Siegfried Wohlmann in einer kleinen Feierstunde bei den Schülern der 9. Klasse mit ihrer Klassenleiterin, Frau Gabriele Herzog, für ihr außergewöhnliches Engagement. Der Martini-Schule in Freystadt ist es ein Anliegen, den Schülern neben fachlichem Können und Wissen soziale Kompetenzen zu vermitteln. Hierfür bieten außerschulischen Lern- und Erfahrungsorte besondere Gelegenheit. Schüler lernen auf diese Weise in wirklichkeitsnahen Situationen unterschiedliche Handlungsweisen kennen. Aus diesem Grund starteten die damaligen 8. Klassen das Projekt „Kooperation Schule – Altenheim“. Die Mädchen und Jungen aus der Martini-Schule meldeten sich aus eigenem Anstoß ehrenamtlich für das Langzeitprojekt. Seit dem 19. Juni 2007 besuchen die Schülerinnen und Schüler regelmäßig zu zweit das Altenheim, um dort Zeit mit den Bewohnern zu verbringen. „Die alten Leute waren anfangs nicht sicher, ob wir es auch wirklich durchziehen und regelmäßig zu Besuch kommen würden, deshalb waren sie anfangs noch ein bisschen zurückhaltend. Inzwischen wissen sie aber, dass wir es ernst meinen und Freude daran haben, mit ihnen zu reden, spazieren zu gehen, ihnen beim Essen zu helfen, vorzulesen, mit ihnen zu spielen, zu basteln, zu lachen und noch Vieles mehr. Sie sind aufgeschlossen und erzählen uns von Früher, auch persönliche Dinge aus ihrem Leben. Sie freuen sich jedes Mal, wenn wir sie wieder besuchen!“ Von Mal zu Mal wächst das Vertrauen der Alten in die Jugend. Die Bewohner des Altenheims wissen die Zuverlässigkeit und das Engagement der Schülerinnen und Schüler zu schätzen und können sich diese wahrscheinlich kaum mehr aus dem Tagesablauf wegdenken. Die Jugendlichen unterstützen durch ihre Tätigkeit auch das Personal des Altenheims, da sie die Bewohner betreuen und den Pflegern somit auch Arbeit abnehmen. Aus anfänglicher Neugierde über das Projekt wurde starkes Interesse an der Arbeit im Heim und es entwickelte sich aufrichtige Zuneigung zu den alten Leuten. Die Jugendlichen sammeln hierbei Erfahrungen, von denen sie auch in ihrem späteren Berufsleben profitieren werden. Außerdem findet so mancher Jugendlicher dadurch eine Lehrstelle in diesem Berufsfeld.

Folgende Schüler nehmen am Projekt teil:

Annabella Grund, Nadine Ehehalt, Laura Gerner, Diana Meier, Regine Seitz, Aygül Yesilkaya, Alina Demir, Patrick Retemeier, Lukas Lebherz, Kerstin Walter und Carina Zollbrecht.

 

 

 
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