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Professionelles Schul-Theaterstück über Liebe und Sexualität

 

Mit dem Jugendtheaterstück „Hab mich lieb“ begeisterten Schauspieler des mobilen Schultheaters aus Regensburger rund 100 Schüler der 8. und 9. Klassen in der Freystädter Mehrzweckhalle. Hierbei präsentierten Jessica Schilling und Ole Bosse die Liebesgeschichte von Marlies und Jakob. Nach Aussage von Schulleiterin Christine Gottschalk, die anfangs die Schauspieler begrüßte, war es deren Anliegen, den Jugendlichen in einer der schwierigsten Phasen des Lebens, der sexuellen Selbstfindung, unterstützend zur Seite stehen.

Altersgerecht aufbereitet setzten die beiden Darsteller in mehreren Sequenzen das Stück in Szene und diskutierten dazwischen mit den Schülern die jeweiligen Inhalte. So beschrieben sie, wie sich Marlies und Jakob ineinander verlieben. Marlies ist ein aufgeklärtes junges Mädchen aus einem modernen Elternhaus, wogegen Jakob sehr unter seiner von Tabus beherrschten Erziehung leidet. Doch trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft scheint die Beziehung anfangs gut zu funktionieren. Aber bald verliert Jakob die Kontrolle, da er glaubt, Marlies an jemand anderen zu verlieren. Nachdem er ihr droht, ein privat aufgenommenes, intimes Video im Internet zu veröffentlichen, kommt es zu einer dramatischen Auseinandersetzung.

Das Ergebnis blieb offen und wurde anschließend mit den Schülern offen diskutiert. Neben unterhaltsamen Spielszenen verstanden es die Theaterschauspieler in jugendgemäßer Sprache, auf die Thematiken der körperlichen Veränderungen während der Pubertät, Verhütung, Missbrauch, Stalking und Pornographie einzugehen, also auf lebensnahe Probleme, mit denen Jugendliche auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden konfrontiert werden. Somit konnte letztendlich das Stück dazu beitragen, den nicht immer leichten Reifeprozess der Jugendlichen zu unterstützen.

Konrektor Herbert Lauterkorn, der die Veranstaltung initiiert und organisiert hatte und Schulleiterin Christine Gottschalk bedankten sich bei den Darstellern für diesen kurzweiligen, informativen und pädagogisch wertvollen Unterrichtsvormittag. Ihr Dank galt auch der Veranstalterin Frau Dipl. Sozialpädagogin Eva Kanetzky von der Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen vom Gesundheitsamt Neumarkt. Diese bot nach der Veranstaltung den Schülern Informationsmaterialien rund um die Familienplanung, über Schwangerschaftsberatung und sexualpädagogische Aufklärung.

 

 
Christine Gottschalk als neue Rektorin an der Martini-Schule in ihr Amt eingeführt

Viel Lob und Anerkennung für ihr Engagement erhielt die neue Schulleiterin Christine Gottschalk bei ihrer offiziellen Amtseinführung, bei der Konrektor Herbert Lauterkorn in gewohnt souveräner Art die Gäste durch das Programm führte. Nicht nur der Schülerchor unter der Leitung von Claudia Conrad, sondern auch das Lehrerkollegium hieß Christine Gottschalk musikalisch herzlich willkommen. Viele gute Wünsche hielten Grundschüler mit ihrer Lehrerin Kerstin Brücher und die geladenen Gäste für den Neustart bereit.

„Mit Frau Gottschalk erhält Freystadt eine Führungskraft, die mit einem höchst beruflichen Einsatz agiert und als innovative, menschlich feinfühlige, sehr kompetente und durchsetzungsfähige Lehrkraft einen ausgezeichneten Ruf genießt“, betonte Schulamtsdirektor Dieter Lang, der zuvor den beruflichen Werdegang der neuen Schulleiterin aufgezeigt hatte.

Bürgermeister Alexander Dorr blickte in seinem Grußwort zurück und dankte Konrektor Herbert Lauterkorn, der nach der Berufung von Schulleiterin Cornelia Krodel zur Schulrätin die Martini-Schule mit viel Engagement weitergeführt habe. In den nächsten Monaten stehe nun die Sanierung und Erweiterung an. „Wir möchten die Martini-Schule baulich, aber auch vom pädagogischen Gesamtkonzept her fit für die Zukunft machen und die entsprechenden Räumlichkeiten für neue Lernkonzepte schaffen“, so Dorr. Viele Gespräche hätten bereits mit Rektorin Gottschalk stattgefunden. „Ich habe Sie als entscheidungsfreudigen Menschen kennengelernt, der neue Akzente an unserer Schule setzen möchte.“ Gottschalk wolle die Freystädter Schüler zu einem Lern- und Lebensraum für die Schülerinnen und Schuler entwickeln. Dafür versprach Dorr seine Unterstützung und wünschte viel Schaffenskraft.

Im Namen des Elternbeirates wünschten Manuela Mayer und Andreas Fiegl der neuen Schulleiterin viel Freude und Erfolg in ihrem neuen Wirkungsbereich und boten eine stets gute Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat an.

Pfarrer Schäfer war sich sicher, dass Frau Gottschalk nicht ohne Gottvertrauen ihr Amt antrete und dass sie für ein an christlichen Werten orientiertes Miteinander offen sei. Er hieß sie im Namen der evangelischen Kirche herzlich willkommen. „Die zweite große Aufbruchsgeschichte meiner Ausführungen hat mit der Verheißung zu tun, ins Land zu sehen, in dem Milch und Honig fließen. Es wird nicht immer einfach sein, aber ein bisschen Honig habe ich schon dabei, den ich Ihnen jetzt gerne überreichen möchte!“

In seiner humorvoll vorgetragen Rede wünschte Pater Amadeus Buchtzik der neuen Schulleiterin als Vertreter der katholischen Kirche Kraft und Geduld. Mit einem Zitat von Johann Wolfgang von Goethe beendete Pater Amadeus seine kurze Ansprache: „Man sieht die Blumen welken und die Blätter fallen. Aber man sieht auch Früchte reifen und neue Knospen keimen. Das Leben gehört den Lebendigen an und wer lebt, muss auf Wechsel gefasst sein!“

Rektorin Ursula Schroll, Verbundkoordinatorin des Schulverbundes, betonte in ihrer Ansprache, dass Christine Gottschalk mit großem Engagement, mit Schwung, mit Motivation und Neugier ihr neues Amt und die neuen Aufgaben angehe. Sie freue sich auf eine gute Zusammenarbeit mit ihr und sei sich sicher, dass diese nicht nur auf einer sachlich guten Ebene, sondern auch harmonisch und auf einer menschlich positiven und freundlichen Basis erfolgen werde. Nach Schrolls Aussage würde der Aufgabenbereich einer Schulleiterin immer größer, manche Reformen würden aber auf dem Rücken von Schulleitern ausgetragen - geschickt getarnt unter dem Mantel der gestiegenen Eigenverantwortung von Schule. Die Rahmenbestimmungen stimmten längst nicht mehr, dies sei Fakt und das streite auch niemand mehr ab. Heute wolle sie aber der neuen Schulleiterin etwas anderes mit auf den Weg geben. Schule sei ein Ort, an dem Menschen miteinander zu tun hätten. „Immer da, wo Menschen miteinander arbeiten, spielt die Beziehung eine ganz herausragende Rolle, auch im Zeitalter der sog. sozialen Netzwerke. Gute Beziehungen sind für mich die Grundlage für gutes Arbeiten. Gute Beziehung untereinander heißt, mit dem anderen respektvoll umzugehen und für dich als Chefin die Wertschätzung der Arbeit deiner Mitarbeiter.“  Schroll stellte an das Ende ihrer Rede einen irischen Spruch: „Mögest du immer einen Blick haben für die Sonnenstrahlen, die auf deine Fenster strahlen und nicht für den Staub, der auf den Scheiben liegt!“

Ein „riesengroßes Dankeschön“ sagte Christine Gottschalk allen für die motivierenden Worte und das in sie gesetzte Vertrauen. „Mit Ihnen allen sind mir so viele aufgeschlossene Menschen begegnet, dass ein Start nur glücken kann. Schön, dass Sie alle hier sind, die Sie für meine zukünftige Arbeit hier in Freystadt unendlich wichtig sind: Das sind die Elternvertreter und Schüler, unser Schulamtsdirektor, unser Bürgermeister, das gesamte Kollegium, die Vertreter der Kirchen, die Schulleiter der Nachbarschulen, der Förderverein, die Damen der Mittags- und Nachmittagsbetreuung, der Ganztagesbetreuung, der Essensausgabe, die Sekretärin sowie der Hausmeister!“ Nach dem Motto „Wer neue Wege gehen will, muss alte Pfade verlassen“ hätte sie sich auf den Weg in die Schulleitung hier in Freystadt gemacht. Täglich begegne sie hier Menschen, die am Wohlergehen aller Schülerinnen und Schüler interessiert sind, die sich gegenseitig helfen, wertschätzen und respektvoll miteinander umgehen. Mit dem Bürgermeister und Gemeinderat hätte Freystadt eine aufgeschlossene Kommune, die die Schule unterstütze und gute Bedingungen für die tägliche Arbeit schaffe. Mit Alexander Dorr als Verbündeten wären bei den Planungen und Umsetzungen einer Schule der Zukunft alle Chancen und Möglichkeiten gegeben, eine Lern- und Lebenswelt der nächsten Generation zu schaffen. Als wichtigen Aspekt erachte sie, dass die Grundschule nicht zur reinen Rennstrecke werden dürfe, auf der schwache Schüler schnell den Anschluss verlieren würden. Ihr sei es wichtig, den schwachen Schülern Hilfen zu geben, damit diese den Mut nicht verlieren und wieder Freude an der Schule gewinnen. „Kein Schüler darf auf der Strecke bleiben!“, so Gottschalk. Auch für die Mittelschule bräuchte man immer wieder neue Wege, um die Stärken unserer Schüler zu erkennen und den Blick auf diese richten zu können. Das Ziel der neuen Schulleiterin sei eine Schule, in der man sich wohlfühle und in die man gerne hineingehe.

 

 
ABC-Schützen erhalten T-Shirts

Zum Schulstart sponserte die Raiffeisenbank Freystadt für die neuen Erstklässler T-Shirts mit dem Logo der Martini Schule und eine Mappe mit Spielgeld und einem Gutschein. Bei einer gemeinsamen Übergabe durch Frau Corinna Koller und Frau Nicole Jesko von der Raiffeisenbank durften die Kinder ihre Shirts auch schon probieren und präsentierten diese stolz.

Schulleiterin Frau Christine Gottschalk und Konrektor Herbert Lauterkorn bedankten sich für diese tolle Aktion.

 
Schülerlotsen blicken hinter die Kulissen der Allianz-Arena

 

Gemeinsam mit Polizeioberkommissar Herbert Nedo, Polizeihauptmeister Thomas Quaas und Hausmeister Manfred Stöckl machten sich die Schülerlotsen der Schulen Freystadt, Berg und Berching auf den Weg nach München in die Allianz-Arena, um diese gemeinsam zu besichtigen.

Begeistert zeigten sich die Ausflügler von der Besichtigung der Allianz-Arena. Sie bekamen einen Einblick in Bereiche, wo der Normalfan nicht hinkommt, wie z. B. die Pressebereiche, die Spielerkabine, die Katakomben des Stadion usw. Ein Besuch des Viktualienmarktes am Marienplatz mit der Möglichkeit, durch die Münchener Fußgängerzone zu bummeln und die Frauenkirche oder das Isartor zu besichtigen,  rundete den gelungenen Tag für die Teilnehmer ab.

Konrektor Herbert Lauterkorn bedankte sich seitens der Schulleitung bei Hausmeister Manfred Stöckl und den Schülerlotsen für den nicht immer einfachen Dienst am Zebrastreifen in der Allersberger Straße. Sein besonderer Dank galt der Kreisverkehrswacht Neumarkt und den Gemeinden, die die Kosten für die Busfahrt, die Führung und die Verpflegung der jungen Leute übernommen hatten.

 
Aktion "Lesetüte"
Große Freude herrschte bei unseren Erstklässlern mit ihren Lehrkräften Renate Hilpoltsteiner und Kerstin Brücher. Im Auftrag des Börsenvereins des deutschen Buchhandels bekamen sie von Frau Lisa Lehmeier und unserer Schulleiterin Frau Christine Gottschalk "Lesetüten" überreicht. Diese wurden von den Zweitklässlern liebevoll gestaltet und waren gefüllt mit einem Stundenplan, einem Lesezeichen und natürlich einem Buch. Die Geschichte "Ab in den Zoo!" aus der "Coolman und ich"-Reihe  machte  unsere Nachwuchsleser gleich neugierig und es wurde eifrig in den neuen Büchern geblättert und geschmökert. Rektorin Gottschalk bedankte sich im Namen der Schulgemeinschaft bei Frau Lehmeier für diese tollen „Überraschungstüten“. 

 

 

 
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