Kopfbereich

Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Inhalt

Treffen Schule - Kindergarten 2015
 
Am 10. Dezember 2015 trafen sich die Erzieherinnen und Grundschullehrer zum „Runden Tisch“ bei Kaffee und Kuchen im Lehrerzimmer der Martini-Schule.

Auch in diesem Jahr fand wieder ein reger Austausch statt. Die Kindergärten aus den verschiedenen Gemeinden der Stadt Freystadt stellten ihre jeweiligen Jahresthemen und Schwerpunkte vor. Auf der Tagesordnung standen neben der Schulfähigkeit und der Einschulung auch die Terminfindung für den Informationsabend und die Schuleinschreibung. Gemeinsam legte man die Inhalte für den Informationsabend zur Einschulung fest. Auch in diesem Schuljahr soll die bewährte Form der Veranstaltung beibehalten werden: In den Workshops erhalten die künftigen Erstklasseltern wieder viele praxisnahe Informationen. Des Weiteren vereinbarten die Tandems (Erzieher-Lehrer) Treffen für gegenseitige Besuche.

Für alle Beteiligten war auch dieser Nachmittag sehr erfreulich und gewinnbringend.

 
Schülerlotsen schließen Prüfung erfolgreich ab

 

Elf Jugendliche der Martini-Schule haben die Ausbildung zu Schülerlotsen mit Erfolg absolviert. Sie werden künftig Schülern und Passanten das Überqueren der Allersberger Straße erleichtern.

Nach Aussage von Rektorin Cornelia Krodel sei für den erfolgreichen Einsatz der Helfer neben einer sorgfältigen Auswahl der Schüler eine zweckentsprechende Ausbildung unabdingbar.

Nach einer neu strukturierten Ausbildung wurde den Schülern in 9 Modulen wichtiges Grundwissen für den künftigen Einsatz am Zebrastreifen vermittelt. Kernpunkte des neuen Ausbildungsprogrammes waren u. a. Gefahren im Straßenverkehr allgemein und an der Einsatzstelle, das Erkennen und Reaktionen auf Gefahrensituationen, das  richtige Verhalten der Schülerlotsen am Straßenübergang, die Einschätzung der Geschwindigkeit in Abhängigkeit mit dem Anhalteweg, Kenntnisse über den „Toten Winkel“, Konfliktbewältigungen und das Verhalten bei einem Unfall. Neben der theoretischen Prüfung erfolgte am Zebrastreifen in der Allersberger Straße die Einweisung durch die Polizeibeamten.

Stellvertretender Schulleiter Herbert Lauterkorn, der den Jugendlichen zu ihrer erfolgreichen Prüfung gratulierte, dankte POK Herbert Nedo und PHM Kerstin Stauch von der PI Neumarkt für die Durchführung des Lehrgangs und der Kreisverkehrswacht Neumarkt für die notwendige Ausstattung. Auch Hausmeister Manfred Stöckl sprach er Dank und Anerkennung für den reibungslosen Ablauf des Lotsendienstes aus.

Neue Schülerlotsen an der Martini-Schule:

Büssing Yannick, Ramsauer Louis, Dauscher Marco, Grgan Felix,  Prantl Luca,  Dolmer Lorenzo, Engelmann Thomas, Wendl Michael,  Sorocinova Kristina,  Sarikus Taliya, Gietl Selina

 
Viktoria Labocha aus der 6 G liest am besten

Der diesjährige Vorlesewettbewerb der sechsten Klassen an der Martini-Schule, den die Klassenlehrerin Jutta Schwappach organisiert hatte, wird vom Deutschen Buchhandel unterstützt.

Vorab wurden in den Klassen 6 a und 6 G die Klassensieger Marie Mößler, Alexander Bschorr, Victoria Labocha und Alexander Huber mit ihren Wahltexten „Maja im Weihnachtschaos“, „Verfolgung durch die grüne Hölle“, „Ostwind“ und „Vampir der Autobahn“ ermittelt. Neben ihren Wahltexten wurde den Finalisten der unbekannte Text „Der gefährliche Traum“ von Claudia Frieser vorgelegt.

Für die Jury, die aus Rektorin Cornelia Krodel und den Kollegen Jutta Schwappach, Christa Dobmann, Barbara Kohlmann und Xaver Großhauser bestand, war es nicht einfach, die Schulsiegerin Viktoria Labocha zu ermitteln.  Erstmalig wurden die Schüler mit in die Auswertung einbezogen, in dem sie die Bewertungskriterien mit analysierten. Alle Teilnehmer wurden mit kleinen Buchgeschenken und Urkunden belohnt.

 
Aktionen im Bereich „Kirche im Ganztag – Soziales Lernen"

Die Schüler der Klasse 6 g profitieren während des gesamten Schuljahres 2015/2016 von zwei zusätzlichen Lehrerstunden im Bereich „Kirche im Ganztag – Soziales Lernen. Für dieses Stunden ist - was Planung und Inhalt anbelangt - Religionspädagogin i. K. Gerti Schels verantwortlich. 

 

Hierbei wird  die Klasse während einer Wochenplanstunde geteilt, um mit einer kleinen Anzahl von ca. 6 - 7 Schülern soziale Aktionen durchzuführen.  Unsere Idee war, das Schülercafe besser in den Schulalltag mit einzubinden. So planten wir ein Projekt unter dem Motto „Lernen fürs Leben – kochen für alle“, um damit immer donnerstags einen Beitrag für den Pausenverkauf zu leisten und das Angebot zu verbessern.

Unter dem Aspekt „Regional und saisonal – Köstlichkeiten aus Omas Küche“ wollen wir verschiedene kulinarische Leckereien herstellen und zu einem sehr fairen Preis an die Schulgemeinschaft weiter verkaufen. Dabei  wird das Schülercafe erfreulicherweise immer  mit viel Leben gefüllt. Die Aktionen machen den Schülern sehr viel Spaß und der Verkauf an die gesamte Schülerschaft ist ein Renner. Begonnen hat die Aktion mit selbstgemachten  Apfeltaschen aus Blätterteig, die Äpfel natürlich aus den heimischen Gärten der Schüler.


Die folgende Woche war Gesundheitswoche,  so dass die Schüler aufgerufen waren, Kürbisse aus ihren Gärten mitzubringen. In einer schweißtreibenden Aktion schafften es  nur sieben Schüler der 6g zusammen mit ihrer Lehrkraft die gesamte Schule mit Kürbisssuppe zu bespeisen. Alle waren glücklich und stolz auf das gute Gelingen! Die Kochideen werden von Schülern und Lehrern gleichermaßen geliefert und bisher sehr erfolgreich umgesetzt. Pfannkuchen, Waffeln, Quarkstollen, Schmalzgebäck und vieles mehr wurde hergestellt und erfolgreich an den Mann gebracht. Die Schüler lernen dabei, sich in Kleingruppen abzusprechen, wichtige Vorbereitungsarbeiten aufzuteilen, aufzuräumen und auch Kasse zu führen. Es macht Spaß und es ist sicher nachhaltig –  es ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Lernen fürs Leben“ auf vielen Ebenen.

Die Aktionen werden weitergehen und immer donnerstags wird der Duft kulinarischer Köstlichkeiten durch das Schulhaus ziehen und die Frage durch die Aula hallen „Was gibt’s denn heut zum Essen?“

 
Freystädter Schüler besuchten die Moschee und hatten viele Fragen

Schüler der Martini-Schule trafen in der Freystädter Moschee Imam Lütfi Döner. Dieser fand hierbei deutliche Worte. Hemmschwellen abbauen, miteinander ins Gespräch kommen und einander nicht nur kennen, sondern auch verstehen lernen – all das war kein Problem, als 33 Jugendliche der Klassen 7 und 8 der Martini-Schule die Moschee in Freystadt besuchten. Herzlich wurden die Schüler im Haus des türkisch-islamischen Vereins empfangen und der informative Vormittag klang bei Tee und Schokolade in gemeinsamer Runde aus.


Zahild Cakir und Destan Petek standen den interessierten Jugendlichen Rede und Antwort. Im Jahr 1979 wurde die Moschee in Freystadt gegründet, 10 Jahre später das Gebäude in Eigenleistung gebaut und im Jahr 2004 erweitert. In der großen Teestube können seither alle zusammenkommen und auch so manches Fest wurde schon gefeiert. 113 Mitglieder zählt die Moschee in Freystadt, die zum Dachverband DITIB gehört. „Unsere Tür ist offen für jeden“, sagt Zahild Cakir. Fünfmal sollte jeder Moslem beten. Dem Gebet geht ein Waschritual voraus und selbstverständlich wurde hierfür auch ein kleiner Waschraum im Haus eingerichtet.

Im Gebetsraum erwartete Imam Lüfti Döner die jungen Gäste, die von den Lehrkräften Beate Meckler und Gertraud Scheels sowie Rektorin Cornelia Krodel begleitet wurden. Etwa 7 % der Schüler an der Martini-Schule sind Muslime, sagt Rektorin Krodel. Zum Schulbeginn erhalten sie den Segen vom Imam. Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, über den Islam zu informieren, betonten die Lehrkräfte: „Eine Differenzierung ist wichtig. Islam ist anders als das, was in diesen Tagen oft thematisiert wird.“

Nachdem alle ihre Schuhe vor dem Gebetsraum abgestellt hatten, ging es hinein. „Wir beginnen mit dem Gebetsruf des Imam. Lasst ihn einfach mal auf euch wirken“, sagte Destan Petek. Mit kräftiger Stimme erklang der gesungene Ruf des Imam, der sich im Anschluss auch vorstellte. Imam Lüfti Döner ist 46 Jahre alt verheiratet und Vater von 4 Kindern. Tochter Senanur besucht gerade die 7. Klasse, die an diesem Tag zu Gast in der Moschee ist. Im Gegensatz zu ihrem Vater hat sie die Deutsche Sprache gelernt. Imam Döner will dies bald möglichst ebenfalls in Angriff nehmen, sagt er.

Viele Fragen hatten die interessierten Schüler. „Warum werden die Gebete eigentlich immer gesungen?“ fragt ein Schüler. „Der Prophet sagt, man soll den Koran so lesen, dass die eigene Stimme den Koran verschönert“, erklärte Destan Petek. Auch zum Kopftuch fragten die Jugendlichen nach. Im Koran stehe, die Frau solle sich bedecken, aber auch der Mann solle nur bestimmte Kleidung tragen. Eine Beichte gebe es im Islam nicht, man bereue und hoffe, dass Allah verzeihe.

Glaube: Imam Lüfti Döner und Zahild Cakir lasen aus dem Koran. Der Imam betet immer in arabischer Sprache vor.

Botschaft: „In unserem Glauben ist das Menschenleben sehr wichtig“, sagt Imam Lüfti Döner: „Wenn man jemanden umbringt oder sich selbst, dann tötet man die ganze Menschheit.“


Schule und Türkisch-Islamischer Verein:

Wert wird auf gute Zusammenarbeit gelegt. Unzählige Lahmacun wurden in der letzten Woche von türkischen und deutschen Frauen für die Schüler gebacken. Der Verkaufserlös von 800 € kommt der Schule zugute.

 
>>weiterlesen...
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 7 von 63
design by i-cons