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Martini-Schulneulinge erhalten Lesetüten zum Schulbeginn Drucken E-Mail

In der Martini-Schule begann für 54 Mädchen und Jungen aus dem nördlichen Teil der Großgemeinde der erste Schultag. Ebenfalls erstmals in Freystadt werden ab heuer die dritte und vierte Klasse der Möninger Schule unterrichtet, die zum Schuljahresende im Sommer aufgelöst worden ist.

 

Ausgestattet mit einer nagelneuen Schultasche und einer gut gefüllten Schultüte waren die ABC-Schützen  in Begleitung ihrer Eltern gekommen. Neben Rektorin Christine Gottschalk  hießen die Schülerinnen und Schüler der diesjährigen zweiten Klasse die Neulinge mit einem Lied und einem Gedicht willkommen. Die Schulleiterin hatte für die Kinder eine große Schultüte mitgebracht, in der sich ein Löwe befunden hat, zu dem es eine spannende Geschichte gibt, die die Kleinen nach der Bildung der beiden ersten Klassen in ihrem Klassenzimmer von ihren Lehrerinnen Monika Schötz  und Andrea Bischoff  erzählt bekamen.  Anschließend bat Gottschalk die zurückgebliebenen Eltern, mit ihren Kindern Geduld zu haben, wenn mal was nicht gleich auf Anhieb klappt. Sie riet ihnen, morgens beim Aufstehen genügend Zeit einzuplanen, gemeinsam zu frühstücken, keinen Stress aufzubauen.  Mit den zwei aus Möning übernommenen Klassen werden in Freystadt heuer 20 Klassen unterrichtet, neun Grundschul-, eine Übergangs- und zehn Mittelschul- und M-Zugklassen mit insgesamt 429 Schülerinnen und Schüler.

Warum Möning aufgelöst worden ist? „Es ist in den letzten Jahren immer schwieriger geworden, die Klassen passend mit Fachlehrern zu versorgen im Hinblick auf die Fahrzeiten, die berücksichtigt werden mussten“, erläutert Gottschalk einen von mehreren Gründen. Dazu kommen die Sicherheitsbedingungen für den Schulbetrieb, die für einen aktuellen Schulstandart in diesem Schulhaus nicht mehr gewährleitet waren. Ein weiteres Plus für alle Grundschüler in Freystadt ist die offene Ganztagesbetreuung, die heuer für diese Altersgruppe erstmals angeboten wird. Die Eltern wurden bereits zum Schuljahresende eingebunden und hatten die Möglichkeit, Betreuungszeiten bis 13 Uhr, 14 Uhr und 15.30 Uhr zu buchen. Die Kinder in der dritten und vierten Klasse, die die offene Ganztagesbetreuung in Anspruch nehmen, konnten wählen, ob sie die Bläserklasse besuchen möchten, um ein Blasinstrument zu lernen. Die Leitung der Klasse hat Musiklehrer Dominik Landmann  von der Stadtkapelle Freystadt. „Nächste Woche gibt es erstmals Orchesterunterricht. Übernächste werden die Instrumente verteilt“, informiert Gottschalk über vereinbarten den Ablauf mit dem Kooperationspartner, der Stadtkapelle Freystadt. Nun schon im dritten Jahr wurde wieder eine Übergangsklasse gebildet für Kinder mit Migrationshintergrund, die heuer Lehrer Christian Birner übernommen hat. Unterstützt wird er von Kollegin Nicola Kubot, deren Stelle von der Stadt Freystadt geschaffen worden ist. 14 Kinder bis zur neunten Jahrgansstufe lernen hier, jeder nach seinem individuellen Stundenplan. Je nach Deutschkenntnissen und Wissensstand gibt es zudem Unterricht in kleineren Gruppen und am Nachmittag Hausaufgabenbetreuung, die Lehrerin Kubot leitet.

 
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