Kopfbereich

Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Inhalt

Freystädter Firma KW-Energie übernimmt Lesepatenschaft beim Donaukurier für die Martini-Schule Drucken E-Mail

Ein Jahr lang haben nun die Schülerinnen und Schüler der Freystädter Martini-Grund- und Mittelschule dank einer Lesepatenschaft die Möglichkeit, sich täglich mit neuesten Informationen aus dem Donaukurier zu versorgen.

 

Die Erstausstattung brachte Donaukuriermitarbeiter Günter Band, Projektbetreuer der Aktion „DK-Lesepaten“, bei seinem Antrittsbesuch mit. Zum einen ist es ein Schild mit Kleiderhaken, das auf die Leseecke mit dem Donaukurier hinweist, zum anderen zwei bequeme Sitzsäcke in der DK-Farbe blau samt mehreren druckfrischen Ausgaben. Zwei Exemplare des Donaukuriers liegen ab sofort jeden Morgen in diesem gemütlich eingerichteten, halboffenen Raum in der Schulaula für die Mädchen und Jungs bereit. Möglich gemacht hat das die im Freystädter Gewerbegebiet Rettelloh ansässige Firma KW Energie, die eine Lesepatenschaft übernommen hat und das Projekt finanziert. Beim Ortstermin sagte Geschäftsführer Andreas Weigel: „Ich finde, es ist eine gute Idee, den Schülerinnen und Schülern die Tagespresse näher zu bringen“. Einen Nutzen für seine Firma sieht er ebenfalls: „Wir möchten, dass man uns durch das Sponsoring kennenlernt“ und hofft auf Bewerbungen aus den Reihen der Schulabsolventen. „Wir suchen im kommenden Jahr wieder zwei motivierte Auszubildende für das Berufsfeld Elektroniker für unseren Betrieb“. Deutschlehrerin Bettina Scharf ist begeistert, mit aktuellen Geschichten aus der Zeitung arbeiten zu können. „Wir werden uns in der Klasse ab Januar mit Erörterungen befassen“. Aus der Zeitung könnten dann aktuelle Anlässe für Einleitungen zu dieser Aufsatzform hergenommen werden, schwebt ihr vor. In der achten Klasse seien Schwerpunkte zum Thema „Presse“ im Unterrichtsplan, beispielsweise wie eine Nachricht zustande kommt oder was eine Presseagentur ist und was sie macht.

„Für uns Lehrer ist es wichtig, die Vielfalt der Zeitungslandschaft zu kennen, damit wir Verschiedenstes anbieten können“. Vier Jugendliche aus der M 10 waren bei der Auftaktveranstaltung mit dabei. Der 16-jährige Jannik aus Berngau ist ein Sportfan. In einer Zeitung liest er zuerst den Sportteil, vorzugsweise die Nachrichten über seinen Lieblingsfußballverein. Unfälle und andere Hinweise aus dem Heimatteil interessierten Merve aus Freystadt, während bei Erica aus Mühlhausen am Esszimmertisch schon mal über Politisches, das in der Zeitung stand, diskutiert wird. Ansonsten ist es für sie noch wichtig, dass Veranstaltungen im Heimatteil angekündigt werden. „Ich will wissen, wo was los ist in den nächsten Tagen“. Theresa aus Berngau ist es von klein auf gewöhnt, dass im Elternhaus eine Tageszeitung abonniert wird. Sie selbst nimmt immer zuerst den Heimatteil unter die Lupe, ob was aus ihrem Dorf drin steht. „Manche Kinder, die mit dem Schulbus kommen, sind morgens bereits eine halbe Stunde vor Schulbeginn da“, erzählt Konrektor Herbert Lauterkorn. Er kann sich gut vorstellen, dass sich der eine oder andere in die Leseecke begibt und die Zeitung liest. „So können Kinder in ungezwungener Atmosphäre an dieses Medium herangeführt werden“.

 
design by i-cons