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Tipps für deine täglichen Hausaufgaben Drucken E-Mail
Wie kann ich die Zeit, die ich für meine Hausaufgaben benötige, effektiv gestalten ?
Hier einige praxiserprobte Tipps dazu:

I. Teile dir die Zeit ein
Bei vielen Schülerinnen und Schülern besteht die Zeitplanung lediglich im Einprägen des Stundenplanes. Termine für Probearbeiten versuchen sie, sich auf gut Glück zu merken, anstatt sie wie die Hausaufgaben regelmäßig ins Hausaufgabenheft zu schreiben. Sie schieben die Vorbereitung auf die lange Bank oder ver­gessen sie sogar. Häufig wächst ihnen dann an bestimmten Tagen die Arbeit über den Kopf, weil neben den täglichen Hausaufgaben oft noch andere wichtige Termine oder Arbeiten anstehen. Um so ein Chaos zu vermeiden, ist eine über­legte Terminplanung nötig. Deshalb solltest du dir einen persönlichen Terminkalender anlegen. Dort kannst du alle wichtigen Schul- und Freizeittermine wie Ausflüge, Klassenarbeiten, Geburtstagspartys, Veranstaltungen im Verein oder Verabredungen eintragen. Jetzt hat du eine gute Übersicht und kannst entscheiden, wie du die anfallenden Arbeiten für die Schule (Hausaufgaben, Vorbereitung auf Klassen­arbeiten, Besorgung von Unterrichtsmaterial, Treffen mit der Arbeitsgruppe usw.) am besten auf die einzelnen Wochentage verteilst.

II. Sorge für einen geeigneten Arbeitsplatz
Zum Arbeiten brauchst du einen geeigneten Raum oder zumindest eine Arbeitsecke, in der du ungestört bist. Viele Schülerinnen und Schüler lassen während der Hausaufgaben den Fernseher laufen oder hören nebenbei Musik. Sie glauben, dass ihre Arbeit dadurch angeneh­mer wird. Musikalische Untermalung mag zwar bei eintönigen oder kreativen Arbeiten förder­lich sein, bei schwierigen Aufgaben erschwert sie jedoch den ruhigen Ablauf der Gedanken. Sie stört die Konzentration und lenkt ebenso von der Arbeit ab wie herumliegende Comics, Zeitschriften, Gameboys, CDs oder DVDs. Versuchungen solcher Art kannst du also am besten vermeiden, wenn dein Arbeitsplatz auf­geräumt ist und nur die Sachen bereitliegen, die du auch wirklich brauchst. So kannst du sofort mit der Arbeit beginnen und kommst auch nicht aus dem Arbeitsrhythmus.


III. Teile dir die zu erledigende Arbeit ein
Bevor du mit den Hausaufgaben in den einzel­nen Fächern beginnst, solltest du überlegen, wel­che Aufgaben an diesem Tag zu erledigen sind, und sie in kleine Portionen einteilen. Am besten hältst du diese auf einzelnen Notizzetteln fest und heftest sie an deine Pinnwand. Nach jeder erledigten Aufgabe kannst du einen Zettel abnehmen. Jedes Mal hast du einen Teil deines Pensums geschafft und kannst ein Erfolgs­erlebnis feiern.
Hast du auch Anlaufschwierigkeiten? Spielst du mit dem Lineal, malst Männchen oder träumst vor dich hin, anstatt mit den Hausaufgaben zu beginnen? Dann solltest du dir den Einstieg erleichtern, indem du z.B. mit einer leichten Aufgabe oder deinem Lieblingsfach beginnst. Oder bist du jemand, der lieber zuerst die anstrengenden oder unangenehmen Aufgaben hinter sich bringt? Dann fange damit an. Egal, welche Arbeitseinteilung du bevorzugst - wich­tig ist, dass du Leerlauf und Langeweile vermei­dest. Je bunter die Reihenfolge beim Lernen ist, desto besser! Wechsle daher zwischen mündli­chen und schriftlichen sowie leichten und schweren Aufgaben ab. Du wirst sehen: So er­müdest du nicht so schnell.

IV. Mache öfter eine Pause beim Arbeiten
Auch wer konzentriert arbeitet, ertappt sich von Zeit zu Zeit dabei, dass er mit seinen Gedanken irgendwo anders ist. Das ist eine ganz natürliche Reaktion auf dauernde Anspannung. Lege des­halb bewusst Pausen zur Erholung ein, damit dein Gehirn wieder neue Kraft tanken kann. Mehrere kurze Pausen sind effektiver als eine lange. Als Faustregel gilt: Nach jeder halben Stunde intensiven Arbeitens sollte man ca. fünf Minuten lang abschalten, nach etwa eineinhalb Stunden ist eine längere Pause angebracht. Genieße diese Arbeitspausen und belohne dich selbst für die geleistete Arbeit, indem du einer Lieblingsbeschäftigung nachgehst. Sorge während deiner Pausen auch für genü­gend Frischluft in deinem Zimmer, sonst wirst du sehr schnell müde. Während der Unter­brechung könntest du etwas essen und trinken, dann kannst du anschließend ohne Unter­brechung weiterarbeiten. Versuche deine Pause so zu legen, dass du danach mit Aufgaben zu einem neuen Fach beginnen kannst.

V. Sorge für den richtigen Zeitpunkt zum Erledigen der Hausaufgaben
Bei den Hausaufgaben sollte man auch auf regelmäßige Arbeitszeiten achten. Diese haben den Vorteil, dass deine Eltern, Geschwister und Freunde sich im Laufe der Zeit daran gewöhnen und Störungen in diesen Zeiten unterlassen. Außerdem wirst du die Erfahrung machen, dass du nach getaner Arbeit deine Freizeit besser genießen kannst. Wann deine beste Arbeitszeit ist, musst du selbst herausfinden. Allerdings wäre es nicht sinnvoll, sofort nach der Schule oder dem Mittagessen mit den Hausaufgaben zu beginnen. Dafür gibt es drei Gründe:
1.   Du musst dich zunächst vom Vormittag erholen.
2.   Nach dem Essen wird der Geist träge.
3.   Du hast wahrscheinlich - wie die meisten Menschen - am frühen Nachmittag (bis etwa 16 Uhr) ein Leistungstief. Wenn du trotzdem diese Zeit für Haus­aufgaben nutzen musst, dann erledige mög­lichst nur einfache Tätigkeiten wie Abzeich­nen, Abschreiben oder Ausmalen.


Du wirst sehen, wenn du diese Tipps befolgst, gehen dir die Hausaufgaben bald leichter von der Hand !  
 
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