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M10 Abschlussprüfung Drucken E-Mail

1. Allgemeines

Voaussetzung für das Bestehen der 10. Jahrgangsstufe der Mittelschule ist eine erfolgreich absolvierte Abschlussprüfung.

 

2. Prüfungsfächer und Abschlussfächer

Prüfungsfächer sind:

  • Deutsch

  • Mathematik

  • Englisch

  • BoZ-Fach (Wirtschaft, Technik oder Soziales)

Die Zeugnisnote ergibt sich aus der Jahresfortgangsnote und der Prüfungsnote, wobei bei nur einer Note Unterschied im Normalfall die Prüfungsnote überwiegt.

Abschlussfächer sind alle Fächer mit Ausnahme von Sport. Die Noten in diesen Fächern sind wichtig für das Bestehen und entsprechen der Jahresfortgangsnote.

 

3. Wie errechnet sich die Prüfungsnote?

  • Jahresfortgangsnote und Prüfungsnote sind gleichwertig (Verhältnis 1:1) 

  • Im Zweifelsfall (z. B. 2,5) überwiegt die Prüfungsnote.

  • In begründeten Ausnahmefällen kann die Prüfungskommission die Jahresfortgangsnote überwiegen lassen.

  • In den Fächern, in denen keine Prüfung absolviert wird, gelten die Jahresfortgangsnoten für das Abschlusszeugnis.

 

 

4. Wann ist die Prüfung bestanden?

  • Die Prüfung ist bestanden, wenn nicht mehr als in einem Fach die Note "mangelhaft" erteilt wurde.

  • Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn in zwei (oder mehr) Fächern die Note "mangelhaft" oder in einem Fach die Note "ungenügend" erteilt wurde.

  • Die Prüfungskommission kann Notenausgleich gewähren, wenn der Prüfling

    • in einem Abschlussfach die Note 1 oder

    • in zwei Abschlussfächern die Note 2 oder

    • in drei Abschlussfächern die Note 3 erreicht hat.

    • Bei Note 6 in Deutsch ist kein Notenausgleich möglich!


5. Die freiwillige mündliche Prüfung

  • Ist die Prüfungsnote um eine Notenstufe schlechter als die Jahresfortgangsnote, so kann sich der Prüfling einer freiwilligen mündlichen Prüfung unterziehen.

  • Um die bessere Note zu bekommen, muss  der Prüfling in der mündlichen Prüfung um zwei Notenstufen besser abschneiden als in der schriftlichen Prüfung.

  • Die mündliche Prüfung dauert 15 Minuten und hat den jeweiligen Jahresstoff der 10. Klasse zum Inhalt.

  • Eine freiwillige mündliche Prüfung ist auch in einem sonstigen Abschlussfach möglich, wenn die Leistungen der Jahresfortgangsnote mit 5 oder 6 bewertet wurde.

 


6. Die Prüfungsfächer im Einzelnen

Schriftliche Abschlussprüfung im Fach Deutsch (zentral vom Kultusministerium gestellte Aufgaben):

Zeitrahmen: 200 Minuten

          • Teil A Sprachbetrachtung (Grammatik)

          • Teil B Rechtschreiben

          • Teil C Textarbeit

Der Schüler wählt entweder einen

  • Sachtext mit weiteren Informationsquellen (Schaubilder, Tabellen, etc.) oder einen
  • literarischen Text mit zusätzlichem Material (Karikatur, Zeitungsmeldung etc.)
  • mögliche Aufgabenstellungen:
    • Inhalte zusammenfassen
    • Zitieren
    • Fremdwörter suchen / erklären
    • Sprachliche Bilder erklären
    • Stellung nehmen
    • Erörterung

 Mündliche Abschlussprüfung im Fach Deutsch (Aufgabenstellung durch die Schule)

          • Zeitrahmen: 15 Minuten
          • Das Referatsthema wird per Losverfahren drei Tage vor der Prüfung vergeben.
          • Der Schüler zieht 2 Themen und entscheidet sich dann verbindlich für eines der beiden. (Buch- oder Sachthema)
          • Der Schüler bereitet einen Vortrag zu seinem Thema mit Anschauungsmaterialien vor.
          • Der Prüfling hat in dieser Zeit keinen Unterricht.
          • Schriftlich legt der Prüfling ein Deckblatt, eine ausführliche Gliederung und ein Quellenverzeichnis vor.
          • Während der Prüfung darf ein Stichwortzettel verwendet werden.
          • Die Gewichtung von schriftlicher zur mündlichen Prüfung ist 3 : 1 

 

 

Schriftliche Abschlussprüfung im Fach Mathematik (zentral vom Kultusministerium gestellte Aufgaben):

 Zeitrahmen: 150 Minuten

Erlaubte Hilfsmittel:  Taschenrechner (nicht programmierbar), Formelsammlung (ohne nachträgliche Eintragungen)

Themenbereiche:

          • lineare Funktionen
          • Gleichungssysteme (mit zwei Variablen)
          • Quadratische Funktionen/Parabeln 
          • Bruchgleichungen
          • Strahlensatz / Zentrische Streckung
          • Berechnungen am rechtwinkligen Dreieck (Pythagoras)
          • Kugel
          • Pyramiden- und Kegelstumpf
          • Trigonometrie
          • Wachstums- / Zerfallsaufgaben
          • Wahrscheinlichkeitsrechnung
          • Kombinatorik

 

Schriftliche Abschlussprüfung im Fach Englisch (zentral vom Kultusministerium gestellte Aufgaben): 

Zeitrahmen: 120 Minuten  

Die schriftliche Prüfung umfasst folgende Bereiche: 

          • A. Listening Comprehension (Hörverstehen) [Kein Wörterbuch erlaubt.]
          • B. Use of English (Grammatik, Wortschatz) [Kein Wörterbuch erlaubt.]
          • C. Reading Comprehension (Leseverstehen) und Mediation (Übersetzung Englisch --> Deutsch) [Zweisprachiges Wörterbuch erlaubt.]
          • D. Text Production (Schreiben eines Textes zu einem Anlass; z.B. E-Mail, Picture Story, open ended Story, ...) [Zweisprachiges Wörterbuch erlaubt.]

 

Mündliche Abschlussprüfung im Fach Englisch (Aufgabenstellung durch die Schule)

Die mündliche Prüfung gliedert sich in drei Teile zu jeweils 5 Minuten  (-->  15 Minuten Gesamtprüfungszeit)

1. Topic-based talk 

  • Der Prüfling bereitet zwei Kurzreferate zu selbstgewählten Themen vor.
  • Pro Thema fertigt der Prüfling ein "mind map" an und gibt diese zwei DIN A 4-Blätter beim Prüfer ab.
  • In der Prüfung zieht der Schüler eines der beiden Themen und referiert frei auf Englisch über dieses.
  • Im Anschluss stellen die Prüfer noch Fragen zum Referat. 

2. Picture-based communication

  • Der Prüfling zieht in der Prüfung ein Bildpaar und hat kurz Zeit sich diese beiden Bilder anzusehen.
  • Der Prüfling soll anschließend zu den beiden Bildern
    • die Situation  aufzeigen ("I can see ...")
    • die Bilder vergleichen ("If I compare ..)
    • Gegenwärtiges, Vorgeschehenes, Nachfolgendes aufzeigen
    • die eigene Meinung begründet darlegen ("In my opinion .., I think that ...")
    • eigene Erfahrungen aufzeigen
  • Erwartet wird ein drei- bis vierminütiger Monolog des Prüflings.

3. Interpreting

  • Die beiden Prüfer übernehmen jeweils die Rolle ein einem Alltagsgespräch (einer in Deutsch, der andere in Englisch).
  • Der Prüfling dolmetscht, so genau wie nötig, von einer Sprache in die andere
  • Hinweise:
    • Die Sprechakte liegen dem Prüfling nicht schriftlich vor!
    • Lange Sprechakte können vom jeweiligen Prüfer in Sinnschritten vorgetragen werden.
    • Der Prüfling kann, falls notwendig, in der jeweiligen Sprache nachfragen.
    • Jede Rolle enthält mindestens fünf Sprechakte.

 
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