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Martini-Schule verabschiedet vier Kollegen in den Ruhestand

 

In der Martini-Schule in Freystadt dreht sich das Personalkarussell heuer besonders heftig: Vier Pädagogen verlassen die Stammmannschaft und gehen in den Ruhestand. Drei Lehrerinnen wechseln an andere Schulen.

Bereits zum Halbjahr im Februar hat Rektorin Cornelia Krodel der Schulfamilie „Ade“ gesagt und eine Stelle als Schulrätin in Schweinfurt angenommen. Nun hat sie zusammen mit Konrektor Herbert Lauterkorn, der seither die Martini-Schule kommissarisch leitet, Lehrkräfte in den Ruhestand verabschiedet.

Fachoberlehrerin Helga Korzer war seit 1980 als Fachlehrerin für „Soziales“ und „Ernährung und Gestaltung“ in der Freystädter Schule tätig. Unter ihrer Regie wurde die Aktion „Gesundes Pausenbrot“ initiiert. Auch war sie mit anderen Fachkolleginnen verantwortlich für Dekoration und Bewirtung bei schulischen Veranstaltungen. In all den Jahren ihrer Dienstzeit war es ihr stets wichtig, dass die Kinder dabei sind und etwas mit ihren eigenen Händen schaffen konnten.  

Lehrerin Barbara Kohlmann hatte 32 Jahre lang Klassenführungen an der Mittelschule Berngau inne. Vor vier Jahren wechselte sie aus dienstlichen Gründen an die Mittelschule Freystadt und wird jetzt pensioniert. In den 90er Jahren war sie zusätzlich als Betreuungslehrerin für Lehramtsanwärter für Hauptschulen und als Beratungslehrerin aktiv.

Nach einer Babypause kam Jutta Schwappach, zunächst als Grundschullehrerin an die seinerzeitige Volksschule Freystadt und unterrichtete im Anbau des Franziskanerklosters, im dem damals vier Klassenzimmer untergebracht waren. Im Schuljahr 2001/2002 wechselte sie an die Hauptschule und übernahm die Jahrgangsstufen 5/6. Ab 2004 bildete sie Schülerinnen und Schüler zu Streitschlichtern aus und betreute sie während ihrer Tätigkeit. 2009 übernahm sie zusätzlich die Organisation des alljährlich stattfindenden Lesewettbewerbs. Als im Schuljahr 2011/2012 die erste gebundene Ganztagesklasse an der Martini-Schule gebildet worden ist, stieg sie als Tandemlehrerin mit dem Klassenlehrer Xaver Großhauser in den Ganztagesunterricht ein.

Lehrer Richard Weißmüller kam schon sehr früh an die Volksschule nach Freystadt. Nach einer Zeit, in der er als mobile Reserve eingesetzt war, war der Einsatzort des gebürtigen Möningers die vierklassige Grundschule seines Heimatdorfes, die der Schule in Freystadt als Außenstelle angegliedert war. 15 Lehramtsanwärter legten in der Schule in dieser Zeit ihre Prüfungen in fast „familiärer Atmosphäre“ ab. Eltern und Vereine waren ihm immer wichtige Partner. So halfen die Mitglieder des Obst- und Gartenbauvereins bei der Bepflanzung des Schulgartens mit Gemüse oder organisierten die alljährliche Ökorallye mit. Herr Weißmüller hat sich der Musik verschrieben und machte in dieser Richtung mit den Kindern viel bei öffentlichen Anlässen. Außerdem beteiligte er sich maßgeblich im Freystädter Lehrerchor und setzte Lieder in mehrstimmige Sätze um. Da Möning als ausgelagerte Freystädter Schule eine gewisse „Eigenständigkeit“ besaß, fühlte er sich als Stellvertreter der Schulleitung verantwortlich für einen reibungslosen Betrieb und investierte viel Kraft und Zeit für seine Schule.

 

 

Weiter wechseln die Referendarinnen Carina Fürst, Edith Laubert und Brigitta Klesel an andere Schulen. Birgit Waier, die für ein halbes Jahr die Stelle von Frau Jutta Schwappach übernommen hatte und Andrea Bachhofer, die fast das komplette Schuljahr den Unterricht für Andrea Dantonello übernommen hatte, gehen im September zurück an ihre Stammschule in Berching. Markus Großhauser absolvierte seit März 2016 ein Praktikum an der Martini-Schule und Frau Kuboth leitete die Übergangsklasse für die in Freystadt lebenden Flüchtlingskinder. Stellvertretender Schulleiter Herbert Lauterkorn würdigte das pädagoische Wirken der Kollegen im höchsten Maße und überreichte ihnen ein kleines Präsent zur Erinnerung an ihren Einsatz in der Martini-Schule Freystadt.


 
61 Absolventen der Martini-Schule stehen alle Türen offen

Strahlende Gesichter gab es bei der Abschlussfeier, die nach Aussage von Konrektor Herbert Lauterkorn nicht nur ein Schlusspunkt, sondern eine Wertschätzung für die erbrachten Leistungen der Schüler sei. Der derzeitige Leiter der Martini-Schule hob in seiner Laudatio hervor, dass alle Schüler den Abschluss gemeistert hätten, alle eine Lehrstelle gefunden oder eine schulische Ausbildung fortführen würden.

Der offiziellen Verabschiedungsfeier ging ein Gottesdienst voraus, den die Religionspädagogen Gerti Schels und Konrad Fuchs organisiert und musikalisch gestaltet hatten.

Als Jahrgangsbeste der Klasse M10 wurde Johanna Regensburger aus Höfen mit einem Notendurchschnitt von 1,44 ausgezeichnet. Die erfolgreichsten Schüler in der 9 G waren Eric Igl aus Sulzkirchen und Tobias Lachner aus Mühlhausen mit jeweils einem Durchschnitt von 1,7. In der Klasse 9 a glänzte Fabian Böhm aus Großberghausen mit 1,8.

Mit der Zeugnisausgabe werde ein wichtiger Lebensabschnitt beendet und gleichzeitig würde etwas Neues begonnen, so der stellvertretende Schulleiter Lauterkorn.

Des Weiteren sagte er, dass vor allem die Klassenlehrer, andere Lehrer und Betreuer die Schüler engagiert begleitet hätten. „Vorrangige Ziele waren auch, euch zu selbständigem, eigenverantwortlichem Lernen zu erziehen und mit sozialer Kompetenz auszustatten. Besonders freute sich Lauterkorn, dass alle einen Ausbildungsplatz gefunden haben oder an anderen Schulen weitermachen. Sein Rat: Die Schüler sollten mit Optimismus und Zuversicht in den neuen Lebensabschnitt starten. „Wenn sich eine Türe schließt, öffnet sich dafür eine andere. Für euch der Weg ins Berufsleben. Aber egal, wie weit der Weg ist, man muss den ersten Schritt tun. Ihr solltet mit Optimismus und Zuversicht in den neuen Lebensabschnitt starten. Die Chancen stehen gut, denn tüchtige junge Menschen werden in unserem Land gesucht. Wie ihr die Zukunft anpackt, liegt allerdings jetzt in eurer Hand.“

Auch Bürgermeister Alexander Dorr gratulierte den Absolventen zum Erfolg und stellte fest: „Die Mühen und Anstrengungen haben sich gelohnt. Sie haben ein wichtiges Stück Ihres Lebensweges gemeistert.“ Die Stadt unterstütze als Sachaufwandsträger die Martini-Schule in vielen Bereichen, damit ein gutes, pädagogisches Umfeld gegeben sei. Man werde die Mittelschule immer bestmöglich ausstatten und für die Zukunft ausrichten. Die Kommune wolle ihren Beitrag leisten, damit die jungen Menschen ihre Lebenschancen optimal entwickeln könnten. Dorr betonte, dass der Hauptschulabschluss und die Mittlere Reife nach wie vor einen großen Stellenwert haben. Tüchtige Jugendliche, die von der Mittelschule und dem M-Zug kommen, brächten gute Voraussetzungen mit. Viele junge Leute aus der Wirtschaft hätten an der Haupt- und Mittelschule den Grundstein für ihren beruflichen Erfolg gelegt.

Ein Gedicht zum Abschied trugen die Klassenlehrer Gabi Herzog, Hans-Peter Maier und Bernhard Netter vor. Sie wünschten ihren Schützlingen viel Glück und Erfolg bei der Ausbildung oder an den weiterführenden Schulen. Bernhard Netter betonte: „Es war ein Glücksfall, eine Klasse mit soviel Herz leiten zu dürfen.“

In Vertretung für den Elternbeirat gratulierte Klassenelternsprecherin Angela Lachner und wünschte den jungen Leuten Glück und Erfolg für ihren weiteren Lebensweg. Die Schülersprecherin Johanna Regensburger verglich die Schulzeit mit einer Reise mit einem Zug, in dem Menschen in einem Abteil zusammenkämen, die alle das gleiche große Ziel vor sich hätten. Durch diese lange Reise hätten sich alle gut kennengelernt und viele Freundschaften fürs Leben seien geschlossen worden. „Unser Zug fuhr durch 3 große Länder: Die Grundschule, die Mittelstufe und die Oberstufe. Die Reise ging all die Jahre durch eine Landschaft mit Höhen und Tiefen, für jeden Einzelnen von uns.“ Den Glückwünschen der Schülersprecherin schlossen sich auch die Klassensprecher der 9. Klassen, Eric Igl und Michael Höfele an.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Konrad Fuchs, Lena Stark und Maria Ulrich. Anschließend ging es zum Abschlussball ins Gasthaus Ascher nach Möning. 

 
Lesenacht

Am 23. Juni 2016 war es endlich so weit! Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 3 a und ihre Lehrerin tauschten gemeinsam mit zwei Müttern ihre Betten gegen Schlafsäcke und verbrachten eine Lesenacht in ihrem Klassenzimmer.


Zur moralischen Unterstützung wurde so manches Kuscheltier eingepackt. Bei einem spannenden Lesespurabenteuer durch das Schulhaus entlarvten die Kinder gefährliche Juwelendiebe. Danach begleiteten sie Greg, aus der beliebten Jugendbuchreihe, bei der gemeinsamen Lektüre durch seinen turbulenten Alltag. Vor dem Schlafengehen durften die Schülerinnen und Schüler noch einen Film anschauen. Aufgeregt fieberten sie bei "Oscar und die Tieferschatten" mit, wie die Freunde Rico und Oskar einem fiesen Entführer auf die Schliche kamen.

 

Nach diesem erlebnisreichen Abend  krochen die Kinder müde in ihre Schlafsäcke. Am Morgen wurden sie mit einem leckeren Frühstück von ihren Müttern überrascht.

 
Klasse M10 verbrachte eine interessante Woche in Berlin
Die Klasse M10 unsere Schule verbrachte vom 9. bis 13 Mai 2016 ihre Abschlussfahrt in Berlin. Neben einer Stadtbesichtigung, dem Besuch der Gedenkstätte "Berliner Mauer" an der Bernauer Straße und einem Besuch des Musicals "Hinterm Horizont", stand auch ein Planspiel in der Parlamentsaustellung des Deutschen Bundestages auf dem Programm. Ferner war die Klasse eingeladen, ein Morgenmagazin des ZDF live im Publikum mitzuerleben.
 
 
Die Klassen 9a und 9g verbrachten vier erlebnisreiche und interessante Tage im Chiemgau.

Für die finanzielle Unterstützung bei der Fahrt durch den Förderverein der Martini-Schule, dem Elternbeirat sowie durch die Stadt Freystadt möchten wir uns ganz herzlich bedanken.
 
Elternbeirat spendet für Sonderwünsche

Im Rahmen des Martini-Jahres, das in Freystadt heuer anlässlich des 200. Todestages des hier geborenen Komponisten Jean Paul Egide Martini begangen wird, hatte die Martini-Schule zu einem Festival eingeladen. Ein buntes Programm, bestehend aus Musik, Tanz, Theater, Kulinarischem und mehr war für die Besucher organisiert worden. Den Erlös aus diesem Fest in Höhe von 3749 € hat nun der Elternbeirat, der sich um die Bewirtung gekümmert hatte an den kommissarischen Schulleiter Herbert Lauterkorn weitergegeben. Dieser bedankte sich für die ansehnliche Summe und hatte schon Vorschläge für die Verwendung. Für die Ganztagesbetreuung soll eine Boulderwand angeschafft werden. Außerdem will man den Buben-Mädchen-Tag in der Grundschule, der alljährlich unter dem Motto „Mein Körper gehört mir!“ stattfindet und Abschlussfahrten finanziell unterstützen. Der Elternbeirat bedankte sich auch bei örtlichen Sponsoren, die Wurst- und Backwaren sowie Getränke zu Sonderkonditionen zur Verfügung gestellt hatten.

 

 


 
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