Fit für den Ernstfall Drucken E-Mail

Dichter Rauch waberte durch die Gänge des Grundschultraktes der Martini-Schule Freystadt, nachdem Hausmeister Manfred Stöckl mit einer Nebelmaschine künstlichen Rauch erzeugt hatte. Plötzlich heulten die Feuermelder los und der Unterricht wurde unterbrochen. Über die Fluchttreppen und –wege  strömten die Schüler mit ihren Lehrerinnen und Lehrern ins Freie zum Sammelplatz auf dem Sportgelände vor der Wallfahrtskirche.

 

Nach Aussage von Schulleiterin Christine Gottschalk war das gesamte Schulhaus  bereits nach drei Minuten geräumt, Fenster und Türen geschlossen, das Licht angeschaltet und alle Schüler mit ihren jeweiligen Lehrern auf dem Sportgelände versammelt. Die Vollzähligkeit der einzelnen Klassen und Kurse wurde den Sicherheitsbeauftragten Bettina Scharf und Karin Donauer festgestellt und überprüft.

 

Kurz darauf trafen Mitglieder der FF Freystadt auf dem Schulgelände ein, die sofort mit einem Wasserentlüfter die Flure „entrauchten“. Mit der dargestellten Situation sollten alle Beteiligten auf mögliche Katastrophen vorbereitet und das richtige Verhalten geübt werden. Aus den Geschehnissen konnten die Verantwortlichen der Schule und der Feuerwehren wichtige Rückschlüsse für die weitere Erhöhung der Sicherheit und Rettungsarbeit ziehen. Weitere Übungen werden in Zukunft folgen.

 

 

Nach Abschluss der Übung präsentierten die Feuerwehrmänner Markus Müller, Markus Adler und Reinhard Haubner des 3. Löschzuges, zu dem auch Hausmeister Manfred Stöckl gehört, den beeindruckten und begeisterten Grundschülern die Ausstattung des Feuerwehrautos und die Funktion des Wasserentlüfters. Schulleiterin Christine Gottschalk bedankte sich namens der Schule bei den Verantwortlichen für die hervorragend gelungene Feueralamprobe.